„Einzigartig in Österreich“
(24.06.10)
Die österreichische Motorsportwelt blickt am kommenden Wochenende ins beschauliche Mehrnbach, wo am Samstag und Sonntag die österreichischen Motocross- Spitzenfahrer bei den Austrian MX Masters an den Start gehen. Stefan Ehwallner vom HSV Ried spricht im Interview über das bevorstehende Event.
BEZIRKSRUNDSCHAU: Warum findet heuer in Mehrnbach kein ADAC Masters, sondern „nur“ ein Rennen zur österreichischen Meisterschaft statt?
Stefan Ehwallner: „Gerne hätten wir auch heuer wieder einen Lauf zur Weltmeisterschaft ausgetragen – und haben letztendlich zu hoch gepokert, da uns leider ein zahlungskräftiger Hauptsponsor für einen WM-Lauf fehlte. Ich gehe allerdings davon aus, dass wir im nächsten Jahr wieder Veranstalter der ADAC Rennserie sein werden.“
BRS: Was wird die Zuschauer heuer in Mehrnbach erwarten?
Ehwallner: „Ich kann dem Publikum eine Motocrossveranstaltung der Extraklasse versprechen. Bei der erstmals in Österreich ausgetragenen Masters Moto Cross Show werden 10.000 Euro Preisgeld an die Fahrer ausgeschüttet. Ein solches Preisgeld ist österreichweit einzigartig. Natürlich wird es auch wieder ein großes Festzelt und zahlreiche Verkaufsstände geben.“
BRS: Aus welchen Bewerben wird das heurige Masters bestehen?
Ehwallner: „Aus je einem Lauf der MX Open Meisterschaft und der MX 2 Meisterschaft, dem spektakulären Weitspringen, das am Samstagabend stattfindet, und aus einem 4-Cross Wettbewerb. Hierbei starten jeweils vier Fahrer und fahren eine verkürzte Runde. Die beiden Erstplatzierten steigen in die nächste Runde auf. Dieser Bewerb verspricht Action, Spannung und großartigen Motorsport.“
BRS: Welche Fahrer gehen in Mehrnbach an den Start?
Ehwallner: „Die gesamte österreichische Motocross-Elite und natürlich auch wieder einige ausländische Fahrer.“
BRS: Welche Chancen räumen Sie den Fahrern des HSV Ried ein?
Ehwallner: „Der große Favorit heißt für mich Pascal Rauchenecker aus Peterskirchen. Er war heuer aufgrund vieler internationaler Einsätze erst einmal in der österreichischen Meisterschaft im Einsatz und gewann dort beide Läufe. Aber auch unseren anderen Fahrern wie etwa Kurt Machtlinger, Stefan Ziegler und Maximilian Hartl traue ich durchaus Spitzenplatzierungen zu.“
BRS: Die Strecke in Mehrnbach gehört zu den beliebtesten in Österreich. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe dafür?
Ehwallner: „Die Strecke ist sehr schnell und vor allem ist der Kurs eine abwechslungsreiche und selektive Naturstrecke.“
BRS: Wieviele Arbeitsstunden werden in eine solche Veranstaltung investiert?
Ehwallner: „Die intensiven Vorbereitungen laufen bereits seit Jänner. Insgesamt leisten die 300 Mitglieder des HSV Ried knapp 9.000 Arbeitsstunden, um ein solches Motocross-Spektakel auf die Beine zu stellen.“
BRS: Was wünschen Sie sich für das Rennwochenende?
Ehwallner: „Eine spektakuläre wie auch spannende Veranstaltung, die ohne gröbere Verletzungen verläuft und vor allem das passende Wetter. Also keinen Regen und auch nicht zu heiß.“
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