„Wir feiern nach den Zehn Geboten Gottes“ - Ein nicht zwingend religiöses, aber ungeschriebenes Grundgesetz der Nächstenliebe
Die BEZIRKSBLÄTTER ergründen in Zeillern den Aspekt der gemeinschaftlichen Nächstenliebe.
ZEILLERN.(MiW) Gastfreundschaft ist eine Eigenschaft, die sich die Freiwillige Feuerwehr (FF) in Zeillern wahrlich auf ihr Revers heften kann.
Ein gutes Beispiel für diese spezielle Form von Nächstenliebe ist das diese Woche über die Bühne gegangene „Originale Inselfest“, wo eben dem gemeinschaftlichen Gedanken ausgiebig gefrönt wurde.
„Es ist schön, wenn man einmal im Jahr alle Bewohner auf einem Haufen sieht“, lacht FF-Kommandant Herbert Harmoser, ein gestandener Mann mit munterem Lachen und großen Sinn für die Hilfsbereitschaft.
„Im Prinzip leben wir nach den Zehn Geboten Gottes, wir helfen einander im Sinne der Nächstenliebe“, so der Kommandant, der statt dem Kreuz Jesu Christi einen goldenen Feuerwehrhelm an einer Halskette baumeln hat.
Auch sein Stellvertreter Leopold Mayrhofer und Bürgermeister, sowie selbst Feuerwehrmann, Friedrich Pallinger sind sich in diesem Punkt einig: „Wir leisten jährlich über 7000 freiwillige Arbeitsstunden und helfen, wo‘s bei den Menschen ‚brennt‘. Egal wo und egal bei wem – wer uns ruft, dem stehen wir bestmöglich bei“.
Leo Mayrhofer fügt zum Abschluss an: "Die heiligen Schriften, ob Bibel oder Koran, sagen uns, dass wir einander zur Seite stehen sollen. Das Gebot heißt Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft, das ist jetzt nicht zwingend religiös zu verstehen. Das ist ein Grundgesetz, an das sich freiwillige Institutionen wie auch wir Feuerwehrleute halten."
Die Dankbarkeit seitens der Gemeindebürger zeigte sich in den starken Teilnahme an dem großen Feuerwehrfest, sowie in einer unüberseh- und unüberhörbar guten Stimmung. Für diese zeichnete sich unter anderem auch die bemerkenswert sympathische Band „B.O.M“ (siehe Foto in der Mitte des Artikels) mit ihren köstlichen Show-Einlagen verantwortlich.
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