15.08.2016, 20:45 Uhr

Alsergrund ist Vorbild für Pekinger Stadtentwicklung

SP-Bezirkschefin Martina Malyar (3.v.l.) empfing die chinesische Delegation in der Alsergrunder Bezirksvorstehung. (Foto: BV 9)

Delegation aus Dongcheng informierte sich über Stadtplanung, Umwelttechnologie und Geschäftsstraßen.

ALSERGRUND. Eine chinesische Delegation aus der Pekinger Partnerbezirk Dongcheng war unter der Leitung von Direktor Liu Jin am Alsergrund zu Gast. „Als nächstes konkretes Projekt wurde vereinbart, eine Fotoausstellung über Einkaufsstraßen im jeweils anderen Land zu organisieren“, sagt SP-Bezirksvorsteherin Martina Malyar.

„Hier vernetzen sich Menschen über die Entfernung von 7.461 Kilometern“, so die Bezirkschefin. Weiters hat sich die Gruppe aus China über die Müllverbrennungsanlage in der Spittelau informiert. Eine Kopie davon könnte schon bald auch in China gebaut werden.

Aus dem bedeutendsten Pekinger Bezirk waren auch Vertreter aus Wirtschaft und Kultur nach Wien mitgereist. Mit der Stadt verbindet den Alsergrund bereits seit 2004 ein intensiver Austausch in den Bereichen Kultur, Bildung, Umwelttechnologie und Stadtplanung. Die weiteren Punkte, die besprochen wurden, waren Denkmalschutz und die Belebung der Geschäftsstraßen.
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