12.06.2016, 17:33 Uhr

Am Fundamt: Was Amstettner alles verlieren

Sarah Govednik und Maria Panhofer mit Kerstin Kronsteiner mit Fundgegenständen.

Was alles aus den Taschen fällt und an wem man sich im Fall der Fälle wenden kann.

STADT AMSTETTEN. Brillen, Schmuck, Uhren, Handys, Taschen und Kleidung finden sich in den Kisten des Fundbüros beim Bürgerservice im Amstettner Rathaus. Auch ein BH hat sich unter die verlorenen Gegenstände geschummelt.

Fahrräder werden häufig entdeckt, seltener hingegen sind noch größere Verlustgegenstände. Doch auch ein Bus wurde bereits in der Stadt gefunden. Das sei allerdings schon einige Jahre her, erzählt Maria Panhofer vom Amstettner Bürgerservice, welches die gefundenen Gegenstände für ihre Besitzer aufbewahrt und so das Wiederfinden erleichtert.

Geldbörsel und Schlüssel ließen sich meistens zuordnen, sagt sie. Gibt es allerdings für den Schlüssel keinen Besitzer, wird er zur Sicherheit eingeschmolzen. Für alle anderen Gegenstände wartet jährlich ein Verkauf im Rathaus und der Rest, den niemand mehr haben will, wird einem karitativen Zweck übergeben.

Wenn nach einem Jahr niemand Anspruch auf den Fundgegenstand erhoben hat, kann der Finder ihn behalten – wenn er möchte, erklärt Panhofer. Doch wer braucht schon eine alte Sonnenbrille? Glücklich ist hingegen der, der Geld findet. Denn dem ehrlichen Finder, der es auch tatsächlich zum Fundbüro bringt, winken zehn Prozent des Betrags als Finderlohn.
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