03.04.2016, 14:22 Uhr

Amstettner feiern ihren "Disco-Opa"

AMSTETTEN. Als angehender Germanistik-Student ging Robert Gelbmann ins Vorstellungsgespräch anlässlich der Eröffnung des K1-Discoclubs vor 20 Jahren. "Ich wurde damals aber nur belächelt und aufgrund meiner schulterlangen Haare als 'Jesus-Verschnitt' abgewiesen", erinnert sich Gelbmann noch genau. So entschloss sich der Amstettner nach Saalbach-Hinterglemm auf Saison zu gehen. "Anschließend war ich dann gut genug zum Gläser waschen", schmunzelt Gelbmann.

Eine wilde Nacht am Klo

Nach drei Jahren als Kellner bekam er 2002 das Angebot das Stehachterl zu übernehmen und kurze Zeit später auch das K1. "Mittlerweile bin ich zum Disco-Opa gealtert und habe alle Höhen und Tiefen erlebt. Es freut mich aber, dass es noch immer sehr gut läuft", so das Resümee von Gelbmann anlässlich des 20. Geburtstages des Discoclubs.
Der Amstettner Gastronom hat in dieser Zeit natürlich auch einiges erlebt. "Eines Abends hat sich ein Päarchen auf das Klo zurückgezogen und ihre Kleidung auf die Tür gehängt. Jemand hat das Gewand mitgenommen und im Lokal aufgehängt. Anschließen haben nun alle gespannt gewartet, wer da jetzt wohl rauskommen wird", schildert der K1-Chef nur eine von vielen Geschichten.

Die musikalischen Highlights

Aber auch musikalisch gab es zahlreiche Highlights wie die Auftritte von Hubert Tubbs, Waterloo, Eric Papilaya DJ Markus Gardeweg oder die Powerkryner. "Die Mitglieder von Culcha Candela waren auch bei uns, aber nicht zum Arbeiten - sie haben Party bei uns gefeiert", so Gelbmann. Trotz der überwiegend positiven Ereignisse gibt es auch negative Seiten.
"Unnötige Raufereien oder Trennungen kommen auch immer wieder vor. Gleich am ersten Abend, an dem ich das Lokal übernommen habe, wurde ich von einem Gast zusammengeschlagen, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass ich der Chef hier bin", berichtet Gelbmann.

Sportlicher Familienmensch

Privat mag es der Gastronom und Clubbesitzer da lieber schon etwas ruhiger. Der zweifache Vater ist seit zehn Jahren mit Simone verheiratet und treibt regelmäßig Sport. "Ich bin sehr dankbar mit Simone einen starken Partner im Hintergrund zu haben. Wir verbringen gerne Zeit mit unserern Kindern sowie Hunden. Im Juni werde ich auch meinen ersten Triathlon bestreiten und bin schon sehr gespannt", so Robert Gelbmann.
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