13.05.2016, 17:05 Uhr

Eine Annäherung: 70 Nationen leben in Amstetten

Ortsvorsteher Anton Ebner bei der Eröffnung mit einer Familie aus Aserbaidschan.

Ausstellung zeigt die Internationalität der Stadt hinter den Haustüren

AMSTETTEN. 70 Porträts von Menschen aus 70 Nationen, die in Amstetten eine neue Heimat gefunden haben – davon handelt die neue Ausstellung "weggehen – ankommen – wo bleiben?" im Amstettner Rathaus. Dieses Thema "in dieser Zeit" aufzugreifen, dazu gehöre "Mut", sagt Wilfried Leitner, Obmann der Kunstinitiative Amstetten, und dankte damit der Stadt für ihre Unterstützung. "Wir kommen alle auf die Welt – und keiner kann sich aussuchen wo", so Leitner über das "Glück" der Geburt.

Migration sei "kein neues Phänomen", erklärt Vizebürgermeisterin Ulrike Königsberger-Ludwig. Aus Zuwanderung könne dann etwas Positives entstehen, wenn man auch "offen für Neues" sei und sich mit Respekt begegnet, aufeinander zugeht und voneinander lernt. Die zugewanderten Menschen, die hier porträtiert worden sind, seien ein "wertvoller, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Gesellschaft", ist Bürgermeisterin Ursula Puchebner überzeugt.

Neben den Porträts wurden die 19 Displays, die in der Innenstadt aufgestellt sind, erneuert. Gestaltet wurden diese 1,70 Meter hohen freistehenden Metallaufsteller von Heiner Brachner. Im Rathaussaal zeigten HLW-Schüler ihre „visuellen“ Begegnungen mit alleinreisenden syrischen Flüchtlingskindern.
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