07.09.2016, 08:36 Uhr

Faktencheck rund ums Dirndl

"Wenn das Dirndl perfekt sitzt, macht es jede Frau schön und weiblich", ermutigt Christa Doris Steinauer.

WAIDHOFEN. Damit sich die Ybbstaler beim achten Dirndlgwandsonntag am 11. September stil- und faktensicher präsentieren können, haben die BEZIRKSBLÄTTER gemeinsam mit Christa Doris Steinauer, Designerin und Inhaberin von "Freiwild-Design", einen Faktencheck gemacht.

1. Das Arbeitsdirndl
Ursprünglich war das Dirndl ein Arbeitskleid. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde es dann das "ländliche Kleid" der Oberschicht und setzte sich auch in der Stadt durch.

2. Die Dirndl-Schleife
"Finger weg" heißt es für die Männerwelt, wenn die Schleife rechts gebunden ist, denn diese Frau ist vergeben oder verheiratet. Links gebunden bedeutet single und hinten verwitwet. Marketenderinnen tragen ihre Schleife traditionellerweise auch hinten.

3. Der Dirndl-BH
Der Dirndl-BH muss das Dekolleté in Form bringen und "pushen". Verstärken lässt sich der Push-up-Effekt noch, indem das Dirndl am Oberkörper sehr eng genäht wird.

4. Die Problemzonen
Ein Dirndl passt grundsätzlich jedem Figurtyp. Bei kleiner Oberweite sollte ein Dirndl getragen werden, das höher geschlossen ist und den Mittelteil betont. Eine Bluse ist von Vorteil. Herzförmige Ausschnitte und ein Kragen bieten sich bei größerem Brustumfang an.

5. Das Beinkleid
Prinzipiell kann Frau unter dem Rock tragen, was sie will. Ob bunte Strumpfhosen, bestickte Strümpfe, Strapse oder ein Strumpfband mit integrierter Handytasche. Alles ist erlaubt.

6. Die Accessoires
Aufpeppen lässt sich das Dirndl mit allerhand. Blumenschmuckkränze, Armbänder, Taschen und auch Hüte sehen stylish aus. Anstatt der konventionellen Schürze kann auch ein moderner Wendegürtel getragen werden.

7. Die Waidhofner Tracht
Dezent, modern und in Blau und Silber gehalten, zeigt sich das Waidhofner Dirndl bald. Erstmalig bestaunen lässt es sich am Dirndlgwandsonntag beim Frühschoppen im Schlosshof des Rothschildschlosses in Waidhofen.
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