06.04.2016, 00:10 Uhr

Immobilie selbst verkaufen - ist doch ganz einfach oder ... Teil 3/3

(Foto: Foto: © Sergey Nivens – fotolia.com)
Die richtige Verhandlungsstrategie

Um eine Immobilie wirklich richtig zu verkaufen, das bedeutet in einem überschaubaren Zeitrahmen und mit einem guten Verkaufspreis, sind viele wichtige Parameter zu beachten. Die drei bedeutendsten bringen wir Ihnen in einer 3-teiligen Reportage gerne näher.

Diese drei Eckpfeiler, neben vielen anderen, sind:

1. der richtige Kaufpreis
2. die richtige Marketingstrategie und
3. die richtige Verhandlungsstrategie mit formal richtigem Abschluss.

Im Teil 1 und 2 haben wir uns mit dem Immobilien-Kaufpreis und der Immobilien-Marketingstrategie beschäftigt. In diesem dritten und vorerst letzten Teil werfen wir einen Blick auf das Thema „richtige Verhandlungsstrategie und Sicherheit“.





Sie haben alle bisherigen Gedanken aufgegriffen und haben jetzt einen potentiellen Kaufinteressenten für Ihre Immobilie gefunden? Gratulation, jetzt geht es darum das Geschäft unter Dach und Fach zu bringen.

Da klare Ziel ist, eine verbindliche Willensäußerung des Kauf-Interessenten zu bekommen. Und zwar nicht bloß mündlich, sondern schriftlich! Ein Interessent gibt ein sogenanntes „verbindliches Kaufanbot“ ab, bevor überhaupt ein Anwalt oder Notar eingeschaltet wird. Darin soll die Einigung über die wichtigsten Punkte dokumentiert sein, damit sie später nicht wieder umgestoßen oder „vergessen“ werden.

• Name, Adresse
• Geburtsdaten
• Objektmerkmale und Zustand
• Kaufpreis und Zahlungsbedingungen
• Gültigkeitsdauer und Bedingungen des Kaufanbots

um nur einige Punkte zu nennen - sollten auf diesem Formular festgeschrieben sein.
Auf keinen Fall sollten Sie etwas mündlich vereinbaren.


Auch einschränkende Bedingungen, also eventuelle Vorbehalte, sollten ebenfalls vorher geklärt werden, damit es danach keine überraschenden Rücktritte vom Kaufanbot mit schweren Folgen gibt. Beispiele dafür sind etwa bestimmte Zustandskriterien oder Übergabezeitpunkten oder eine noch nicht abgeklärte Finanzierung.

Bei der Entwicklung der endgültigen Kaufvertrags-Formulierung und allen Diskussionen darüber vermeiden Sie nach Möglichkeit alle Emotionen. Diese stehen oft einem für alle Beteiligten guten Ergebnis im Weg.
Bestehen Sie zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall auf die Einschaltung eines Anwalts oder Notars. Denn der Weg von der grundsätzlichen Einigung bis zur tatsächlichen Eintragung im Grundbuch ist auch noch von verschiedenen Formalismen und Prüfmechanismen gepflastert, die ein Scheitern immer noch möglich machen. Ganz abgesehen davon, dass sowohl die Sicherheit des Eigentumsüberganges als auch die Bezahlung des Kaufpreises gewährleistet sein müssen!

Danach wartet noch die korrekte Übergabe der Immobilie. Fertigen Sie dazu auch eine ordentliche Dokumentation mit Text und Fotos an, um sich vor ungerechtfertigten Forderungen im Nachhinein zu schützen.

Denken Sie auch an Ummeldungen von Versicherungen, Telefon und Energielieferanten, sowie an Inventar und andere scheinbare Kleinigkeiten, die aber – sofern nicht ordnungsgemäß abgehandelt – später zu unnötigen Schwierigkeiten führen können.

Immobilienmakler sind Profis und tagtäglich mit allen beschriebenen Abläufen bestens vertraut. Denken Sie darüber nach, ob es nicht sinnvoll und sicherer ist, die wahrscheinlich wichtigste wirtschaftliche Entscheidung Ihres Lebens begleitet von einem Experten durchzuführen. Eben zu Ihrem Vorteil und zu Ihrer Sicherheit!

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Hier geht es zu Teil 1: Der richtige Kaufpreis
Hier geht es zu Teil 2: Die richtige Marketingstrategie
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