21.03.2016, 11:42 Uhr

Für fairen Handel Bewusstsein schaffen

NAbg. Mag. Andreas Hanger (ÖVP) und NAbg. Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) machen auf Fairtrade aufmerksam

Am 17. März fand der jährliche Fairtrade-Tag im Parlament statt. Die Nationalratsabgeordneten des Bezirkes Amstetten, Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) und Mag. Andreas Hanger (ÖVP), nutzten die Möglichkeit, sich bei der Ausstellung über die neuesten Produkte und Entwicklungen zu informieren

„Fair gehandelte Produkte tragen maßgeblich zur Armutsbekämpfung in Asien, Lateinamerika und Afrika bei, indem man den Menschen vor Ort wirtschaftliche Grundlagen und somit wichtige Lebensgrundlagen schafft“, sind sich die Abgeordneten einig.

Parteiübergreifend agieren
Es sei essentiell, sich parteiübergeifend für gerechte Produktions- und Handelsbedingungen einzusetzen, führen die beiden Abgeordneten aus. Das im letzten Dezember im Nationalrat überarbeitete Bundesvergabegesetz ist daher ein wichtiger gesetzlicher Beitrag. Dadurch wird es für den öffentlichen Sektor möglich, fair gehandelte Produkte zu beschaffen. Zudem werden im April neue EU-Vergaberichtlinien in österreichisches Recht umgesetzt. Leider fehle noch eine wichtige Maßnahme: „In öffentlichen Vergaberichtlinien sollten auch soziale Kriterien mit aufgenommen werden“, denken Ulrike Königsberger-Ludwig und Andreas Hanger an den nächsten Schritt, der getan werden muss.

Werden Sie Fairtrade-Gemeinde!
Und auch in den Städten und Gemeinden gibt es die Möglichkeit, das Bewusstsein für „fairtrade“ zu stärken. So können sich Kommunen zu „Fairtrade-Gemeinden“ zertifizieren lassen. Im Bezirk Amstetten gibt es mit Amstetten, St. Valentin, Waidhofen an der Ybbs und Ferschnitz zurzeit vier „Fairtrade-Gemeinden“ – „es gibt also noch Spielraum nach oben“, möchten die Nationalratsabgeordneten auch andere Gemeinden dazu animieren, sich dem „Fairtrade-Gedanken“ anzuschließen. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Gemeinden dazu bereit erklären, eine Fairtrade-Gemeinde zu werden. So werden die Menschen in den Ortschaften ebenfalls darauf aufmerksam gemacht, wie einfach es sein kann, Kleinbauern in Asien, Lateinamerika und Afrika zu helfen, ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu führen!“
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