07.08.2016, 17:43 Uhr

Als Burgfräulein auf BURG PLANKENSTEIN........

Burg Plankenstein befindet sich im gleichnamigen Ort Plankenstein, etwa 4 km
südwestlich von Texing in Niederösterreich. Die Höhenburg wird im Jahr 1186 zum
ersten Mal urkundlich erwähnt und wurde von den Plankensteinern, Lehensleuten
der Grafen von Peilstein, erbaut. Der Familienname leitet sich vom Wort blanc
(= weiß) ab und bedeutet etwa der vom weißen Stein.
Die Plankensteiner brachten es im 15. Jh. zu bedeutendem Besitz. Pankraz von
Plankenstein besaß unter anderem Peilstein, Freienstein und Sassendorf, war
Pfandherr von Weitra und Pfleger von Pöchlarn. Er ließ 1453 die Burg erneuern,
wohnte aber nicht dort. Im Bruderzwist zwischen Kaiser Friedrich III. und Herzog
Albrecht VI. stand Pankraz von Plankenstein an der Seite des Kaisers, was ihm nach
dem Friedensschluss weiteren Machtzuwachs brachte.
Nach langen Jahren wechselvoller Besitzverhältnisse erwarb die Familie Tinti 1713
die Burg. Bartholomäus von Tinti, der 1763 die Schallaburg erworben hatte, starb
1799 im Alter von 96 Jahren auf Plankenstein.
Da seine Familie bereits die Schallaburg bewohnte, wurde Plankenstein aufgegeben und begann zu verfallen.
1939 verkaufte die Familie Tinti ihren schwer verschuldeten Besitz samt Plankenstein und der Schallaburg an die Adelsfamilie Nagel-Doornick aus Westfalen, welche auch
heute noch in Deutschland Schlösser und Burgen besitzt, so auch das Schloss Vornholz. Ihre Besitztümer wurden nach dem zweiten Weltkrieg als deutsches
Eigentum durch die russische Besatzungsmacht enteignet. Während die Schallaburg als ehemaliger USIA-Betrieb 1955 mit dem Staatsvertrag aufgrund
ungeklärter Eigentumsverhältnisse an die Republik Österreich fiel, die sie an das Land Niederösterreich weiterverkaufte, wurde die Burg Plankenstein an die
Familie Nagel restituiert.
Nach dem die Burg zusehends verfiel und teilweise einstürzte, entschloss sich die Familie Nagel 1975 zum Verkauf an den Architekten Hans-Peter Trimbacher. Mit einem eingearbeiteten Team schaffte es Trimbacher bis Oktober das Hauptdach
zu schließen und decken zu lassen, und so die brüchigen Kalksteinmauern
rechtzeitig vor Wintereinbruch vor weiteren Einstürzen zu schützen.
Trimbacher investierte mind. 15 Mill. Schilling in die Sanierung und den Wiederaufbau. 2008 stand die für Führungen geöffnete Burg, die neben diversen
Veranstaltungsräumen auch 40 Gästezimmer aufwies, für 1,45 Mio. Euro zum Verkauf.
2010 kaufte der Wiener Unternehmer Erich Podstatny Burg Plankenstein um sich
einen Kindheitstraum zu erfüllen. Die Gästezimmer wurden mit modernsten Sanitäreinrichtungen und antiken Stücken aus seiner privaten Sammlung versehen. Heute kann man in den individuell gestalteten Gästezimmern kostengünstig übernachten und sich im idyllisch gestalteten Burghof, im Arkadenhof, der ehemaligen Burgkapelle oder in einem der anderen Veranstaltungsräume wie ein Ritter fühlen.

Ich hab` mich wie ein Burgfräulein gefühlt! :)
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elisabeth pillendorfer aus Korneuburg | 07.08.2016 | 18:22   Melden
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Julia Mang aus Horn | 07.08.2016 | 19:54   Melden
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Heidemarie Rottermanner aus Scheibbs | 07.08.2016 | 21:08   Melden
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Alois Fischer aus Liesing | 07.08.2016 | 21:38   Melden
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Erika Bauer aus Bruck an der Mur | 07.08.2016 | 22:05   Melden
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Doris Schweiger aus Amstetten | 08.08.2016 | 10:12   Melden
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Petra Maldet aus Neunkirchen | 08.08.2016 | 13:24   Melden
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Sylvia S. aus Favoriten | 08.08.2016 | 16:17   Melden
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Doris Schweiger aus Amstetten | 10.08.2016 | 10:00   Melden
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