Die von den Gemeinden betriebenen Seniorenheime gehen verstärkt gemeinsame Wege.
GRÖDIG. Fünf Salzburger Heime arbeiten bereits eng zusammen, fünf weitere sind stark daran interessiert. Mittelfristiges Ziel ist eine Arbeitsgemeinschaft aller Seniorenheime, die noch von den Gemeinden selbst betrieben und nicht ausgelagert wurden. „Diesem Ziel nähern wir uns Schritt für Schritt“, sagt Herbert Schober, der Leiter der Grödiger Finanzverwaltung.Das Seniorenheim Grödig spielt bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle. Es ist Teil eines überregionalen Personalpools. Er erlaubt es, kurzfristige Personalengpässe, die aufgrund von Urlauben oder Krankenständen immer wieder auftreten, zu beseitigen, ohne auf Leasingfirmen zurückgreifen zu müssen. „Das ist eine klassische Win Win-Situation und das beste Beispiel für eine funktionierende interkommunale Zusammenarbeit. Dafür braucht man keine Gemeindezusammenlegungen“, meint Grödigs Bgm. Richard Hemetsberger.






