13.07.2016, 00:01 Uhr

Fehler mit Folgen...

Wenn die Neuauflage der Bundespräsidenten-Stichwahl am 2. Oktober etwas Gutes hat, dann das: Leute beginnen sich dafür zu interessieren, was denn im Hintergrund so einer Wahl abläuft. Kein Schaden für das Funktionieren einer Demokratie. Das System ist ja auch auf Bezirksebene nicht ganz unkomplex - und vor allem personalintensiv.
So würden beispielsweise - das ergaben unsere Recherchen - der FPÖ laut ihrem Bezirkssprecher Peter Gerstner rund 300 Wahlbeisitzer (in jedem Sprengel einer) zustehen. Durch ein Missverständnis bei der Nationalratswahl 2013, deren Grundlagen für die Bundespräsidentenwahl gilt, hat die FPÖ aber nur 200 Beisitzer gemeldet. So gab es einige "weiße Flecken" ohne FPÖ-Beisitzer, und so dürfen die "Blauen" auch am 2. Oktober nur 200 Beisitzer bestellen. Die FPÖ will sich nun damit behelfen, dass sie Sprengel ohne Beisitzer mit Wahlzeugen "auffüllen" will, die aber nur beobachtende Funktion haben.
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Karl KIKA aus Mistelbach | 15.07.2016 | 20:35   Melden
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