26.06.2016, 11:56 Uhr

Großstadtbauten statt Schlossromantik

Tobias Monte, Regionalkoordinator der NEOS Baden, kämpft für mehr Transparenz bei Bauvorhaben und mehr Einbindung der Bürger bei Entscheidungen die das Gemeinleben beeinflusst. © Tobias Monte, NEOS Niederösterreich
Was passiert mit dem Schloss Weikersdorf? Der geplante Neubau soll im 90 Grad Winkel zum Schloss und bis 8 Meter Abstand zur Schlossgasse entstehen. Als mögliche Firsthöhe ist 15,5 Meter vorgesehen, welche deutlich höher als das Schloss sein wird. Zusätzlich sind noch circa 25 % des gesamten Schlossareals im südlichen Teil ebenfalls als Fläche für einen neuen Hoteltrakt geplant. Das denkmalgeschützte Schloss wäre dann zwischen zwei großen Neubauten gefangen.

Die städtebaulichen Fehler der 60er Jahre dürfen nicht wiederholt werden, den moderne Architektur kann, wenn man es mit viel Fingerspitzen Gefühl und dem notwendigen Weitblick angeht, auch eine Wirtschaftsfaktor sein.

"Es wäre im Sinne einer gelebten Bürgernähe, über die geplanten Bauvorhaben ehrlich, offen und mit voller Transparenz zu informieren. Hier wird scheinbar mit Halbinformationen und Intransparenz nur unnötig Staub aufgewirbelt", so Tobias Monte, Regionalkoordinator der NEOS Baden.

Es sollte zuerst eine Sanierung und Optimierung der bestehenden Gebäudeflächen im laufenden Betrieb erfolgen. Dies würde auch die Ernsthaftigkeit und Wirtschaftlichkeit der Erweiterung unterstreichen, anstatt hier scheinheilig nur die Hälfte des Vorhabens den Bürgern zu kommunizieren.

Die Bürger Badens goutieren keine geheimen Deals und Tauschgeschäfte hinter verschlossenen Türen, schon gar nicht wenn parteiinterne Machtkämpfe auf Kosten und dem Wohle der Stadt ausgetragen werden.
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