11.10.2016, 13:29 Uhr

Trostgasse: Bürgerinitiative will wachsam bleiben

Im Gemeinderat warnte Markus Riedmayer vor einem möglichen "Billlighotel" statt dem ehemaligen Hotel Caruso. Deshalb sei die Umwidmung in ein Wohnbauareal die bessere Alternative. (Foto: zVg)
BADEN. Überraschung in der Stadtpolitik: Völlig ruhig wurde im Gemeinderat am 27. September die umstrittene Umwidmung des Caruso-Areals (Trostgasse 23) von einem Tourismusareal in ein Wohnbaugebiet beschlossen. Den Arnainern wurde mit der Absenkung der Bauklasse - auf nunmehr 2 (das heißt 8 Meter maximale Bebauungshöhe) entgegengekommen.
SP-Stadtrat Markus Riedmayer, bis zuletzt noch Gegner der Umwidmung, malte gar schwarz: "Was - wenn wir gar nicht umwidmen? Bekommen wir dann dort ein Billighotel mit zweifelhaftem Angebot?"
Es gab keine weitere Diskussion. Teile der "wir badener" stimmten dennoch ohne Erklärung gegen die Umwidmung.
In einer Reaktion der Bürgerinitiative zum Erhalt Badens, heißt es dazu: "Denjenigen von Ihnen, die durch Abgabe ihres Protestes ein Zeichen direkter Demokratie gesetzt und mitgewirkt haben, das „Projekt Trostgasse“ in gerade noch tolerablem Rahmen zu halten, sei ganz herzlich gedankt."
Entwarnung gibt die Bürgerinitiative dennoch nicht: "Wie z.B. auch aus Bad Vöslau bekannt, wollen große Konzerne möglichst viel Profit machen und sehen die Bedürfnisse eines Stadtviertels oder einer ganzen Stadt als lästige Größe." Das Statement im Wortlaut gibt es unter www.buergerbaden.at.
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