30.03.2016, 16:06 Uhr

Energieeinsparung: 151.000 Euro für die Stadtkasse

Gerfried Koch, Leiter des Klimareferats in Baden und Helga Krismer, Vizebürgermeisterin in Baden. (Foto: Kollerics)

Baden hat die Möglichkeiten des Bundes-Energieeffizienzgesetzes genutzt und Energieeinsparmaßnahmen um über 150.000,- Euro verkauft.

Baden ist eine der wenigen Gemeinden Österreichs, die im Zuge des vieldiskutierten Bundes-Energieeffizienzgesetzes (EEffG) selbst geleistete Einsparmaßnahmen gut verkauft hat.
Unter der Koordination des Klima- und Energiereferats der Stadtgemeinde wurden die wichtigsten Maßnahmen zur Energieeinsparung innerhalb der gemeindeeigenen Anlagen und Objekte eruiert und mit einem externen Auditor bewertet.
Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer dazu: „Wir haben uns auf die ertragreichsten Maßnahmen konzentriert und dadurch in nur 2 Monaten ein Paket bestehend aus thermischer Schulsanierung, öffentlicher Straßenbeleuchtung und Lichtwechsel auf LED in der Sport- und Veranstaltungshalle um 151.000,- Euro an die Energie Allianz Austria verkaufen können. Damit haben wir gezeigt, dass Energieeffizienz und Klimaschutz der Umwelt und der Stadt viel bringen“.
Das EEffG sieht vor, dass Energielieferanten ab einer Absatzmenge von 25 GWh Energie (Strom oder Wärme) Energieeffizienzmaßnahmen in Österreich nachweisen müssen. Und zwar 0,6% ihrer Vorjahres-Energieabsätze an österreichische Endkunden. Da diese Maßnahmen nicht immer im eigenen Konzern geleistet werden können, besteht die Möglichkeit, dass EVU’s die Maßnahmen zukaufen.
Diese Situation hat Baden genutzt und wie der Projektleiter Dr. Gerfried Koch feststellt, „waren wir zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Interessenten und habe dadurch für eingesparte 757.000 kWh auch einen hervorragenden Erlös erzielt. Es freut mich, damit einen Beitrag zur Budgetkonsolidierung geleistet zu haben.“
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