SKA rutscht in Abstiegszone
ALTHEIM (ah). Bei frostigen sieben Grad ging am Freitag die Begegnung zwischen den beiden Tabellennachzüglern Altheim und Munderfing über die Bühne. Nahe dem Gefrierpunkt war auch das Niveau dieser Landesliga-Begegnung. Altheims Torhüter Markus Forst ist in einer reinweißen Dress aufgelaufen. Die weiße Weste behielt er aber nur bis zur dreizehnten Minute an. Da stellte Munderfings Wolfgang Griessner auf 1:0 für die Gäste. Mehr Tore sollten an diesem Abend nicht mehr fallen. Munderfings Trainer Konrad Pessentheiner musste auf vier Stammspieler verzichten und ließ vier U-17-Spieler auflaufen: Meine Mannschaft hat sich voll reingehauen und wir haben nicht unverdient gewonnen. Aufgrund der Ausfälle konnten wir nicht viel für das Spiel tun, aber wir haben uns dagegengestemmt. Es liegt ein steiniger Weg vor uns.
Die Altheimer warten seit dem
2. September (3:1 gegen Ranshofen) auf einen vollen Erfolg. SK-Trainer Wolfgang Felber war nach dem Schlusspfiff fuchsteufelswild: Einige Spieler begreifen nicht, dass wir nicht die Stars sind und wir mitten im Abstiegsstrudel sind. Das war heute Zweite-Klasse-Niveau. Da kann ich selber auch einlaufen. Ähnlich verärgert zeigte sich SK-Präsident Franz Mitterbauer: Heute habe ich das erste Mal eine Unruhe in mir, was den Verlauf der Meisterschaft betrifft. Nach dem heutigen Spiel muss man sich ernsthaft überlegen, ob man nicht die eine oder andere Verstärkung im Winter holt. Der SKA ist in die Abstiegszone gerutscht, kann sich aber in der letzten Runde am Samstag bei Tabellenschlusslicht Pichl für die schwache Leistung rehabilitieren. Munderfing empfängt Friedburg. Alle Spiele der dreizehnten und letzten Runde für heuer beginnen am Samstag um 14.00 Uhr.
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