220 Millionen Euro für 200 Arbeitsplätze

Es ist ein „Projekt mit Zukunft“: Der Ausbau am Aluminiumwerk in Ranshofen schafft 200 Arbeitsplätze.

RANSHOFEN (höll). Der erste Spaten für den 220 Millionen Euro teuren Werksausbau beim Ranshofner Aluminiumhersteller AMAG ist gehoben. Noch im Mai wird mit dem Bau eines neuen Warmwalzwerkes, eines Fertigwarenlagers und einer neuen Plattenfertigung begonnen. „Der Spatenstich setzt den AMAG-Erfolgskurs der letzten Jahre fort. Wir sind Spieler auf dem Weltmarkt und können uns locker mit anderen messen. Durch diese Investition bauen wir unsere einzigartige Position als Spezialitätenanbieter weiter aus“, erklärt AMAG-Vorstandsvorsitzender Gerhard Falch. Der Vorstand habe sich bei diesem Großinvestment bewusst für den Standort Ranshofen entschieden, „denn hier können wir auf die langjährige Expertise unserer Belegschaft zurückgreifen und die bestehenden Synergien im Werk nutzen.“ Weitere Expansionspläne schließe man nicht aus, denn die Erweiterungsmöglichkeiten in Ranshofen seien noch nicht ausgeschöpft, so Falch.

„Diese Rieseninvestition hat in diesen Zeiten eine starke Signalwirkung und erzeugt eine gute Stimmung“, räumte Landeshauptmann Josef Pühringer ein. Der anstehende Werksausbau sei „ein Projekt der Zukunft“, so Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.
200 „neue und sichere“ Arbeitsplätze entstehen mit dem Werksausbau in Ranshofen. Bereits in 26 Monaten will der Aluminiumhersteller in den neuen Gebäuden mit der Produktion starten.
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