02.05.2016, 16:59 Uhr

Bienensterben – Was tun?

Laute Vielfalt - ...
Berichte und Beobachtungen über ein, möglicherweise globales, Bienensterben schrecken uns auf. Dokumentationen zeigen bereits händisches Bestäuben von Obstblüten in China!
Interessant, welche Gegenmaßnahmen vorgeschlagen werden. - Auf facebook ruft z. B. GLOBAL 2000 zu einer Geldspende auf! Einige Menschen wollen "Samen für eine Blumenwiese“ kaufen, andere orten die Mähroboter als Mitverursacher der Misere...

Sollen wir auf käufliche Rettung vertrauen?

Ich finde es demaskierend für unsere kapitalistisch gesteuerte Gesellschaft, dass uns ausschließlich käufliche Maßnahmen einfallen, wenn es doch gilt, Leben und seine Vielfalt zu schützen und zu fördernd! Vertrauen wir wirklich „Gott Mammon“, dass er uns und die Vielfalt des Lebens retten kann, schützen und weiter entwickeln???
Ist es nicht viel naheliegender, dass gerade die übermäßige Verehrung der Wirtschaft - gepusht durch tendenziöse TV-Spots - GEGEN das Leben, GEGEN Natur und Umwelt gerichtet ist? Führen nicht gerade rücksichtslose Geld- und Profitorientierung zu den größten vermeidbaren Gefahren für das Leben? Wohnen wir etwa bereits in einem Kriegsgebiet: Materialismus in einer Schlacht gegen das Leben in Fülle?

Nehmen wir uns Zeit zum EIGENDENKEN!

Gehen wir einen Schritt zurück, so können wir die ganze Situation überblicken:
Wie entstanden die Blüten, die Bienen, die Menschen? Welche Rolle spielt die VIELFALT in der Entwicklung des Lebens? Zeichnet sich vielleicht eine EINFACHE LÖSUNG ab?

Können wir auf Rasenmäher verzichten?

Durch natürlichen Anflug würden ganz sicher Bienengesundheit, aber auch die jahreszeitliche Abwechslung in unserer nächsten Umwelt AUTOMATISCH gesteigert. Ein Garten voll Buntheit und Vielfalt statt "pflege"intensiver Steppeneinfalt...
Statt Lärm, Gestank, lebensfeindliche Aktivitäten ein ruhiges Leben, im Garten mit wechselnden Farben und Düften, Heil- und Salatkräutern und in einem anregenden Forschungsgebiet für Kinder und Erwachsene - ohne Reisestress...

Wer übrigens (Eigendenkern...?) gerne Vögel zeigt, kann sein Grundstück mit einer gemischten Hecke umranden statt mit Thujen!

R. Appl, Munderfing
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