20.04.2016, 09:45 Uhr

Beim „Hatschn & Ratschn“ gemeinsam Ranshofen erkundet

RANSHOFEN. Trotz durchwachsenem Aprilwetter fanden sich am Sonntag, 17. April, rund 130 Menschen zum gemeinsamen „Hatschn & Ratschn“ ein. Bereits zum fünften Mal fand der beliebte Spaziergang, entstanden aus dem Braunau21-Aktionsfeld „Zusammenleben in Braunau“, statt. Die geselligen Wanderungen bieten den gemütlichen Rahmen dafür, die Mitbürger besser kennenzulernen und gemeinsam die Stadt zu erkunden.

Diesmal führte die Route durch den Stadtteil Ranshofen, von Scheuhub über Blankenbach und die Obere Hofmark. Auf dem knapp sieben Kilometer langen Rundweg gab es viel Interessantes zu hören, etwa über das Flüchtlingslager in Scheuhub nach dem Zweiten Weltkrieg, die Zerstörung und den Wiederaufbau der Klostermühle im 18. Jahrhundert und eine rund 200 Jahre alte Steineiche am linken Ufer des Prälatenbaches, die seit 2012 als Naturdenkmal unter Schutz steht.

Vorbei am Ascherweiher, der zur Blütezeit des Augustiner-Chorherrenstiftes Ranshofen angelegt wurde, ging es durch Blankenbach und ein Stück entlang des europäischen Pilgerweges Via Nova. In einer der Schottergruben an der Weilhartstraße wurde übrigens vor Jahren ein Mammutzahn gefunden, der heute im Bezirksmuseum Herzogsburg ausgestellt ist. Über das Hochfeld mit schönem Blick auf das Schloss Ranshofen und weiter durch die Obere Hofmark führte der Spaziergang schließlich zurück nach Scheuhub zum gemeinsamen Ausklang im Gasthaus Putscher.

Fotos: Agendabüro
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