29.05.2016, 23:40 Uhr

Sprachreisen an der HLW Braunau

„Die beste Bildung findet man auf Reisen“

Nachdem der HLW Braunau die Bildung ihrer Schülerinnen und Schüler ein großes Anliegen ist, werden alljährlich diverse Reisen unternommen, damit auch diese zu einem reflektierten Verhältnis der Schülerinnen und Schüler zu sich und der Welt beitragen.
In diesem Jahr führten die Sprachreisen der vierten Jahrgänge allesamt in den anglophonen Raum, allerdings in ganz unterschiedliche Destinationen. Während die Klasse 4A Dublin zum Ziel hatte, verbrachte der Jahrgang 4B eine wunderbare Woche auf Malta, die Reise der Klasse 4C hingegen führte diese ins schottische Edinburgh.
Alle Schülerinnen und Schüler waren in Gastfamilien untergebracht, was dem Spracherwerb förderlich war, aber auch einen Einblick in das Alltagsleben des jeweiligen Landes und in kulturelle Besonderheiten und Unterschiede gewährte.
Auch war der Besuch einer Sprachschule für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Vormittagen verpflichtend. Der insgesamt gute Unterricht wurde von allen mit Interesse verfolgt und als erfolgreich beschrieben, so dass neben manchen Souvenirs auch viel neu erworbene Sprache im Gepäck mit zurückreiste.
Die Jugend in Dublin lernte Irlands Hauptstadt gründlich kennen, bereits am ersten Tag durch einen zweistündigen Rundgang in der Altstadt, am letzten Tag durch eine ausgedehnte Busfahrt, die auch durch die Parkanlagen Dublins und einen Teil des Zoos führte. Der Besuch des Schlosses stand selbstverständlich auf dem Programm wie auch der des Books of Kells, das als das überragende Beispiel insularer Buchmalerei angesehen und im Jahr 2011 zum Weltdokumentenerbe erklärt wurde.
Zwei Ausflüge führten die Jugendlichen an die Küste, wo sie bei strahlendem Wetter die Bucht von Bray und jene von Howth erkundeten, Seelöwen ganz in der Nähe des Ufers erspähten und bei „fish and chips“ die wunderbare Aussicht auf die umliegenden Hügel und die Weite des Meeres genossen.- Dass man sich ausgerechnet in Irland einen Sonnenbrand holte, kam unvermutet, doch nicht ungelegen.
Auch mit Belfast, das durch den jahrzehntelangen Nordirlandkonflikt traurige Berühmtheit erlangte, nahm die Klasse 4A Berührung auf und wurde von einem Zeitzeugen und Leidtragenden über wesentliche Ereignisse dieses Konflikts instruiert. Das ergänzte die Informationen, die die Jugendlichen über den irischen „Osteraufstand“ erhielten, in dessen Folge 1922 die irische Republik ausgerufen wurde und der sich 2016 zum 100. Mal jährt.
Aber auch irische Getränke wie Guiness und Whisky wurden - moderat - verkostet, Guiness in typisch irischen Pubs, vornämlich in Dublins legendärem Viertel „Temple Bar“, Whisky in Teelings Distillery, in der der Seniorchef höchstpersönlich in die traditionsreiche Kunst der Whisky-Herstellung einführte.
Einen wunderschönen, ebenfalls sonnigen, aber windigen Aufenthalt verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 4B auf Malta, der sie wie die Lehrkräfte restlos begeisterte.
Das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war uneingeschränkt, alles wurde mit größter Aufmerksamkeit in Augenschein genommen, die Eindrücke konnten nicht zahlreich genug sein.
So ließen sie sich gleich zu Beginn von der Altstadt La Valettas verzaubern mit seinen wunderschönen Gärten, der beeindruckenden Befestigungsanlage und dem unvergleichlichen Blick auf den Hafen.
Größtes Interesse riefen auch die idyllischen Städte Rabat und Mdina hervor, deren mittelalterlicher Stadtkern zu beeindrucken vermochte.
Ein weiterer Ausflug führte zur Golden Bay, wo unerschrockene Schülerinnen trotz heftiger Windböen auch baden gingen.
Ein absolutes Highlight der Reise stellte der Besuch der überaus sehenswerten Insel Gozo dar. Die Tour mit dem Bummelzug durch die Inselhauptstadt Victoria begeisterte das junge Publikum, der Aufstieg zur Zitadelle wurde mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Weiter führte die Inselrundfahrt zum sogenannten Azure Window, einem spektakulären Tor zum Meer, dessen grandiose Felsformation sich durch die jahrtausendlange Einwirkung von Wind und Wetter gebildet hatte. Der Badestopp in einer beschaulichen Sandbucht wurde allerseits mit Begeisterung aufgenommen.
Begeisterung rief auch der Ausflug in den Süden Maltas hervor, wo ein Spaziergang durch ein entzückendes Fischerdorf mit typischem Markt unternommen wurde und eine Fahrt auf lauter kleinen Booten zur spektakulären Blauen Grotte führte. Die Freude der Schülerinnen und Schüler war ungebrochen.
Dann gab es noch die Reise der Klasse 4C nach Edinburgh, deren Anreise mit Easy Jet spätabends erfolgte, so dass die erste Nacht im Central Youth Hostel zugebracht wurde, ein ungewöhnlicher Auftakt des Aufenthaltes in Schottland.
Bereits am Samstag stand ein Ganztagesausflug in die Highlands auf dem Programm, das auch den Besuch der Famous Grouse Whisky Distillery vorsah und anschließend die Fahrt an die Küste nach St. Andrews, der Heimat des Golfsports.
Am Sonntag gab es eine geführte Stadttour in Edinburgh sowie eine kleine Bergwanderung auf den Arthur’s Seat, einen ehemaligen Vulkan. Dass dieser Anstieg bei stürmischem Wetter erfolgte, tat der Begeisterung der Klasse keinen Abbruch.
Während der Woche erlaubten die schulfreien Nachmittage den Besuch des schottischen Parlaments, des Scottish National Museums wie auch des Castles von Edinburgh. Selbst eine Theateraufführung respektive der Besuch eines Musicals standen zur Wahl.
Auch in Schottland vermochte das Wetter zu überraschen. Der Ausflug ans Meer in den malerischen kleinen Küstenort North Berwick erfolgte bei traumhaftem Sonnenschein, so dass die Photos, die in Schottland gemacht wurden, jenen aus Irland und Malta glichen und einen azurblauen Himmel zeigten.
Eine gelungene Woche, lautete unisono das Urteil der SchülerInnen der 4C, die diese Woche durchaus noch gerne um ein paar Tage verlängert hätten.
Das Fazit aus all diesen Erfahrungen: Die beste Bildung findet man auf Reisen, den größten Spracherwerb im jeweiligen Land!
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