17.10.2016, 09:00 Uhr

Neues aus dem Gemeinderat

Alle in Braunau wohnhaften Eltern bekommen als Willkommensgruß drei „Braunauer Zehner“ für ihr neues Familienmitglied. (Foto: stockbroker/panthermedia.net)
BRAUNAU (penz). Thema bei der Gemeinderatssitzung in Braunau war unter anderem die Sanierung des Spielplatzes in Scheuhub. Dem Landesfinanzierungspaln in Summe von 80.000 Euro wurde einstimmig zugestimmt. Ebenso wird nach Beschlussfassung des Gemeinderats die Schießhalle, sowie die Schießstände des "Privilegierten Schützenverein Braunau" renoviert. Der Landesfinanzierungsplan wurde einstimmig bewilligt.

Erneut hat "Tourismus Braunau" als Organisator um eine Förderung des Christkindlmarktes im Palmpark angesucht. Der Antrag auf eine Barförderung in Höhe von 30.000 Euro, sowie Sachleistungen des Wirtschaftshofes bis zu maximal 4000 Euro wurde von den Gemeinderäten einstimmig beschlossen. Betont wurde, dass der Christkindlmarkt eine gelungene Veranstaltung sei, und das auch so bleiben solle.

Auf Initiative des Sozialausschusses unter dem Vorsitz von Ingrid Neulinger (SPÖ) wurde bei der letzten Sitzung des Gemeinderates die Einführung eines Begrüßungsgeschenkes für Braunauer Neugeborene angeregt. Grüner Bundesrat David Stögmüller spricht sich grundsätzlich für den Vorschlag aus, schlägt aber eine Erweiterung im Sinne von Braunau-Simbach-Zehnern vor. Fraktionsobmann der Grünen Manfred Hackl widerspricht seinem Parteikollegen, die Zehner würden nach Gießkannenprinzip verteilt: "Ich stimme dem Antrag nicht zu." SPÖ, ÖVP und FPÖ sprachen sich für den Vorschlag aus. Dieser wurde schlußendlich mehrheitlich angenommen. Somit erhalten alle in Braunau wohnhaften Eltern als Willkommensgruß drei „Braunauer Zehner“ für ihr neues Familienmitglied.

Unter dem Punkt Allfälliges sprach Stögmüller noch den katastrophalen Zustand des Tierheims in Braunau an. Die derzeitige Situation sei nicht rühmlich für Braunau. Bürgermeister Waidbacher ist sich dem untragbaren Zustand bewusst, erinnert aber: "Uns sind die Hände gebunden. Die Kompetenz dafür liegt beim Land. Wir haben bereits versucht gemeinsam mit dem Tierheim Kontakt zum Land OÖ herzustellen. Wir geben unser Bestes."
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