24.03.2016, 10:02 Uhr

Neues Fahrzeug und erweiterte Zeugstätte für FF Migelsbach

ASPACH. Aufgrund des enormen Platzmangels im Feuerwehrhaus wurde vom Kommando der FF Migelsbach im vorigen Jahr der Beschluss gefasst, die Zeugstätte zu erweitern und den Anforderungen der Zeit entsprechend zu adaptieren. Zudem wurde um die Anschaffung eines neuen Kleinlöschfahrzeuges (KLF) angesucht, dessen Auslieferung für 2017 zugesagt wurde.

Im Neubau werden ein Besprechungs- und Schulungsraum, Sanitäranlagen und ein Technikraum untergebracht. Um die Kosten der Zeugstättenerweiterung so gering wie möglich zu halten und um das Budget einhalten zu können, wurde beschlossen, sämtliche Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen. Das Holz für den Dachstuhl wurde von den Waldbesitzern innerhalb der Feuerwehr als Sachspende zur Verfügung gestellt.

Der „Spatenstich“ erfolgte schließlich am 25. September 2015. Von da an wurde an den Wochenenden und zum Teil auch an den Wochentagen fleißig gearbeitet. Die Fundamente samt Bodenplatte wurden mittels Zwangsmischern betoniert. Aufgrund des guten Wetters gingen die Arbeiten flott voran. So konnte bereits am 5. Dezember 2015 der neue Dachstuhl aufgestellt werden. Am 2. Jänner 2016 wurde das Dach eingedeckt. Mittlerweile wurden die Installationsarbeiten durchgeführt, die Decke isoliert, die Innenräume verputzt und der Estrich eingearbeitet.

Von den Kameraden der FF Migelsbach wurden im Jahr 2015 somit 2500 Stunden in das Projekt „Zeugstättenerweiterung“ investiert.

Kommandant Georg Reichinger freut sich: „Wir haben das Glück, dass wir Mitglieder aus fast jedem handwerklichen Beruf sowie Landwirte mit Gerätschaften wie Traktoren samt Frontlader, Zwangsmischer, Hebebühnen u.s.w. haben – und dass alle auch extrem fleißig mitangepackt haben.“

Ein besonderer Dank gebührt der Marktgemeinde Aspach mit dem Gemeinderat und Bgm. Karl Mandl für die Unterstützung zur Ermöglichung der Projekte und allen freiwilligen Helfern, die bisher zur Adaptierung der neuen Zeugstätte in irgendeiner Weise beigetragen haben.

Fotos: Gemeinde Aspach
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