27.09.2016, 10:09 Uhr

Verletzte Pensionistin lag über Nacht im Graben

(Foto: Felix Abraham/Fotolia)

Eine Pensionistin wartete 18 Stunden lang verletzt in einem Graben in Schwand auf ihre Rettung. Montagfrüh wurde sie zufällig von einem Postboten gefunden.

SCHWAND. Ein Postzusteller fuhr Montagmorgens, 26. September, zu einem Bauernhof in Schwand. Ungefähr 100 Meter vor dem abgelegenen Haus überquerte er einen Wassergraben und bemerkte dort zwei abgestellte Walking-Stöcke.

Da ihm dies verdächtig vorkam, stieg er aus um nachzusehen. Dabei sah er in dem etwa 1,8 Meter tiefen Graben eine Person liegen. Der Postzusteller verständigte sofort die Rettung. Die 83-Jährige aus Schwand war ansprechbar und gab an, dass sie am Nachmittag des Vortages spazieren ging. Zum Rasten setzte sie sich auf ein hölzernes Geländer über dem Wassergraben. Dieses Geländer brach jedoch, worauf sie rücklings in den Graben fiel. Sie konnte sich aufgrund der Verletzungen nicht bewegen und lag dort etwa 18 Stunden. Nach der notärztlichen Versorgung wurde sie mit Verletzungen unbestimmten Grades und unterkühlt ins Krankenhaus Braunau gebracht.
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