05.08.2016, 12:01 Uhr

Junge Grüne sehen gratis Öffis als Zukunft

Die Jungen Grünen Braunau halten eine Verkehrsrevolution für notwendig

BRAUNAU. Verkehrspolitik wird im Moment noch immer in erster Linie für Autos
gemacht, obwohl sie der Klimakiller Nummer eins sind. Sie verschmutzen den Ort und bringen eine enorme Lärmbelastung mit sich. So sehen die Jungen Grünen Braunau die Situation und setzen sich daher im Rahmen ihrer Aktionswochen „Frei leben – Frei fahren” für eine Rundumwende in der Verkehrspolitik ein. Am 31. Juli informierten sie am Braunauer Bahnhof Passanten und Reisende zu diesem Thema.

„Gute Öffis bedeuten mehr Selbstbestimmung und Möglichkeiten, besonders für jüngere und ältere Menschen,” meint Valentina Kolinsky, Sprecherin der Jungen Grünen Braunau. „Mehr Angebote, bessere Anbindungen und niedrigere Preise führen zu mehr Möglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für viele Menschen in der Stadt und auch am Land.”

Sicheres Heimkommen mit Nachtbussen und Sammeltaxis, gute Anbindungen auch am Wochenende und dichtere Intervalle ermöglichen nicht nur Selbstbestimmung, sondern bedeuten auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Jungen Grünen fordern nicht nur einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs, sondern auch gratis Öffis für alle. „Gratis Öffis sind finanzierbar. Nur rund ein Drittel des öffentlichen Verkehrs wird momentan aus Ticketeinnahmen bezahlt”, sagt Kolinsky.

Mit ihrer Forderung nach gratis Öffis und dem massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs wollen die Jungen Grünen auch die Brandmarkung und Diskriminierung von ärmeren Menschen verhindern. „Eine Wende hin zu mehr Öffis und freier Mobilität ist die soziale und umweltfreundliche Antwort auf viele Probleme,” meint Kolinsky.

Foto: Junge Grüne Braunau
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