20.05.2016, 09:47 Uhr

Neue Integrationsbeauftragte

Die neue Integrationsbeauftragte in Braunau: Myriam Lizeth Außerhuber-Camposeco (Foto: Grünen)

Grünen-Stadträtin nimmt verantwortungsvolle Aufgabe an

BRAUNAU (ebba). Im Rahmen der Gemeinderatssitzung der Stadt Braunau am 19. Mai wurde Stadträtin Myriam Lizeth Außerhuber-Camposeco (Grünen) zur Integrationsbeauftragten ernannt. "Integration ist mir als nicht in Braunau geborene, die seit vielen Jahren hier lebt und arbeitet, sehr wichtig. In meiner Funktion als Leiterin der Volkshochschule in Braunau habe ich mehr als 300 Deutschkurse organisiert. Ich sehe die Aufgabe als Herausforderung, die ich mit viel Freude angehe", erklärte Außerhuber-Camposeco.

Im Vorfeld an die Sitzung stellte Elke Pflug, Geschäftsführerin der STS Braunau-Simbach GmbH, das noch junge grenzüberschreitende Stadtmarketing vor.

Der Landesfinanzierungsplan für das Projekt Feuerwehrhausneubau in Ranshofen mit einer Gesamtsumme von 1.430.000 Euro wurde beschlossen.

Weitere Tagesordnungspunkte waren diverse Förderansuchen. Unter anderem wurde dem Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB Reno OÖ) eine Förderung in Höhe von rund 20.778 für das Jahr 2015 gewährt. Auch dem Bauhoftheater Braunau wurde für den Braunauer Theatersommer 2016 eine Förderung in Gesamthöhe von maximal rund 10.320 Euro gewährt. Die Braunauer InnWirte erhalten für das Stadtfest 2016 eine Barförderung in Höhe von 10.000 Euro.

Da der Christkindlmarkt im Palmpark jedes Jahr hohe Kosten verursacht, die der Tourismusverband als Organisator alleine nicht stemmen kann, gewährt die Stadtgemeinde alljährlich eine Förderung. Zuletzt in der Höhe von 30.000 Euro. Das Thema wurde im Gemeinderat ausführlich diskutiert – mit dem Ergebnis, dass mithilfe einer genauen Aufstellung aller Kosten, von Standgebühren bis hin zu Personalkosten, gegebenenfalls Einsparungsmöglichkeiten gefunden werden sollen.

Unter dem Punkt Allfälliges erinnerte Gemeinderat Günter Weibold an einen Bürgerantrag, der vor längerer Zeit von der SPÖ eingebracht wurde: Man möge prüfen, ob im Bereich des unteren Stadtplatzes ein Citybus-Wartehäuschen errichtet werden könne.
Gemeinderat Manfred Hackl (Grünen) forderte dazu auf, den "Arbeitskreis Hitler-Haus" wiederzubeleben.
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