28.06.2016, 00:00 Uhr

Edelmetall für Höhnharts U14-Supertalente – Mädels holen in der U18 Bronze

Das Höhnharter Faustball-Team konnte sich erneut den Staatsmeistertitel holen. (Foto: SC Höhnhart)
HÖHNHART. Vor Kurzem fanden in Kottingbrunn die Staatsmeisterschaften der U14 männlich und der U18 weiblich im Faustball statt. Da sowohl die Jungs als auch die Mädels des ASVÖ SC Höhnhart in beiden Klassen den Landesmeistertitel geholt hatten, zählte man auch hier zum engsten Kreis der Favoriten.

Am ersten Tag hatte man in der Gruppe noch gegen Seekirchen (SBG) das Nachsehen, doch mit zwei weiteren Siegen gegen Wolkersdorf (NÖ) und Schwarzach (VBG) und einem Unentschieden gegen die ebenfalls aus Oberösterreich angereisten Ennser konnte der zweite Platz erreicht werden. Mit dieser Platzierung qualifizierten sich die Höhnharter für das Halbfinale gegen Drösing (NÖ), ein altbekannter Gegner vergangener Staatsmeisterschaften. Die Innviertler ließen von Beginn an nie Zweifel aufkommen dass sie unbedingt ins Finale wollten. Der erste Satz wurde ganz klar mit 11:7 gewonnen und auch der Zweite ging ohne den Gegner auch nur annähernd ins Spiel kommen zu lassen mit 11:5 an die Höhnharter.

Im Finale standen die Jungs dann wieder den Seekirchnern gegenüber. Top motiviert und höchst konzentriert gingen die Supertalente aus Höhnhart Niclas Mühlbacher, Simon Perberschlager, Felix Ridler, Julian Schmeitzl, Thomas Neuländtner, Jan Kolb und Markus Moser ans Werk. Mit vereinten Kräften ließ man die Mozartstädter ziemlich blass aussehen und so stand es bereits nach einer guten halben Stunde 2:0 in Sätzen. Der Staatsmeistertitel ging also auch am Feld erneut nach Höhnhart.

„Ich bin irrsinnig stolz auf meine Jungs, sie haben sich den Titel durch hartes und konsequentes Training mehr als verdient und dass obwohl sie nächstes Jahr auch noch geschlossen in dieser Altersklasse antreten dürfen. In dieser Mannschaft steckt enormes Potenzial und wir werden auch in den nächsten Jahren noch sehr viel Freude mit den Burschen haben“, zeigt sich Trainer Lukas Diermair überglücklich über die tolle Leistung seiner Schützlinge.

Nicht ganz so gut standen an diesem Wochenende die Vorzeichen bei den U18-Mädels, da man auf die Hauptangreiferin, Teresa Spadinger, verzichten musste.
Teresa wurde durch Abwehrspielerin Theresa Eidenhammer aus Grieskirchen ersetzt, welche gemeinsam mit ihr im Vorjahr den U18-Europameistertitel nach Österreich geholt hatte.

Nach vier Punkten aus vier Spielen konnten sich unsere Damen aufgrund des besseren Ballverhältnisses knapp fürs Halbfinale gegen den späteren Sieger Freistadt qualifizieren. Leider fand man von Anfang an nie richtig ins Spiel und so gingen beide Sätze relativ deutlich an die Mühlviertlerinnen.
Angesichts der dünnen Personaldecke war Trainer Thomas Augustin dennoch sehr zufrieden mit der Bronzemedaille und die Teilnahme zahlte sich auf jeden Fall aus.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.