04.10.2016, 08:00 Uhr

Ein Tag als Lehrling bei Promotech

Lehrling Lukas Reschenhofer bei seiner Arbeit.
SCHALCHEN (ebba). Wir haben unserem LehrlingsRedakteur Lukas Reschenhofer bei seiner tagtäglichen Arbeit über die Schulter geblickt. Der Neukirchner beginnt seinen Arbeitstag um 05.55 Uhr bei der Promotech Kunststoff- und Metallverarbeitungs GmbH in Schalchen.

"Ich arbeite derzeit auf Schicht in der Erodiertechnik." Lukas befindet sich im dritten Lehrjahr zum Metalltechniker und Modulwerkzeugbauer. Der 18-Jährige wusste schon bald, welche Lehre für ihn in Frage kommt. "Ich wollte das von Anfang an machen. Auf Promotech bin ich damals auf der Lehrlingsmesse in Braunau gestoßen. Ich finde den Job total interessant und bin auch in der Berufsschule immer voll dahinter", erklärt der Lehrling, der selbst während des Interviews immer konzentriert bei der Arbeit bleibt.

Das ist auch gut so, denn das Erodieren mit Draht ist einer der letzten Schritte im Werkzeugbau. Wenn da etwas schief geht und das Werkzeug unbrauchbar wird, kann das schnell einen größeren finanziellen Schaden bedeuten. Lukas beherrscht jedoch sein Arbeitsgerät und erklärt auch schon wie ein Profi jeden Arbeitsschritt. "Ich mach bereits Vieles alleine. Aber wenn ich Fragen habe, wird mir immer geholfen. Das war von Anfang an so. Die Kollegen haben mich sofort in alles eingebunden und geholfen wenn nötig."

Man merkt dem 18-Jährigen an, dass er gerne zur Arbeit geht. "Für mich ist es vor allem interessant, wie viel Technik und Feinarbeit dahinter steckt." Zur Berufsschule geht Lukas in Steyr. Mit 16 ermöglichte es ihm die Firma, den Kran-Führerschein zu machen. Auf die Weiterbildung der Mitarbeiter wird bei Promotech viel Wert gelegt.

"Wir haben 235 Mitarbeiter, davon sind 30 Lehrlinge", erklärt Geschäftsführer Günter Benninger. "Das ist ein gewaltiger Prozentsatz", verweist Lehrlingsausbilder Michael Nobis. Dabei sind so viele Lehrlinge schon auch ein Kostenfaktor für einen Betrieb. "Es lohnt sich aber. Bei den Lehrlingen handelt es sich schließlich um künftige Mitarbeiter, denn der Großteil bleibt uns erhalten", erklärt Benninger.

Die Schicht endet für Lukas um 14.05 Uhr. Nun ist genügend Zeit, sich seinen Artikeln für die LehrlingsRundschau zu widmen.
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