27.07.2016, 18:44 Uhr

Neues Tourismuskonzept für die "Donau Österreich"

Dürnstein mit Donau und Felsvordergrund stromab fotografiert (Foto: Donau Niederösterreich - extremfotos.com)
BEZIRK. Das Land Niederösterreich trug im vergangenen Jahr 2015 mit rund 17 Millionen Nächtigungen etwa 13 Prozent zum österreichischen Nächtigungsaufkommen 2015 bei. Im Zwanzig-Jahres-Vergleich gelang es neben Wien und Linz auch der Donau Oberösterreich und der Donau Niederösterreich, die Nachfrage um 85 Prozent zu steigern. Nun wurde ein abgestimmter Zehn-Jahres-Fahrplan für den gesamten österreichischen Donauraum festgelegt.

Beeindruckende Zahlen

Im Jahr 2006 wurden rund 1,35 Millionen Nächtigungen entlang des Donauraumes gezählt, im Jahr 2015 liegt diese Zahl bei über 1,55 Millionen Nächtigungen, das entspricht einer Steigerung von 15 Prozent. "Die Donau Niederösterreich ist mit dem Weltkulturerbe Wachau, den renommierten Weingütern und der Kulinarik vor allem auch internationales Zugpferd für Niederösterreich. Alleine in der Wachau wurden 2015 über 633.000 Nächtigungen verzeichnet, davon stammen 320.000 von Auslandsgästen. Die Umsetzung des Tourismuskonzepts wird die Attraktivität und erwartete Anerkennung des österreichischen Donaulimes als Weltkulturerbe international beflügeln, davon bin ich überzeugt", so Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Nationaler Schulterschluss

Initiiert wurde das neue Tourismuskonzept durch die "ARGE Donau Österreich". "Bereits der Auftraggeber-Kreis aus Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Donau Niederösterreich Tourismus, Niederösterreich Werbung, Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich Tourismus und Land Oberösterreich verdeutlicht, dass ein wesentliches Erfolgsrezept der zukünftigen Entwicklung in einem nationalen Schulterschluss begründet liegt", stellt Friedrich Bernhofer von der ARGE Donau Österreich fest.

Stationärer Aufenthaltstourismus

Der neue Zehn-Jahres-Plan sieht vor allem die Stärkung des stationären Aufenthaltstourismus im ländlichen Donauraum als erklärtes Ziel. Bislang lag der Fokus auf der Entwicklung von Produkten, die sich entlang der Donau entfalten. Künftig sollen ergänzend dazu Maßnahmen ergriffen werden, die zu längeren Aufenthaltsdauern an einem fixen Ort führen.
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