30.04.2016, 17:53 Uhr

Aktive Aufklärungsarbeit zum Thema Gesundheit

Sozialreferatsleiter Michael Ritter, Gesundheitsreferentin Silvia Wolfsteiner (2.v.l.) mit Minister Schelling, Eva Höltl und Bernhard Zinner bei der Projektübergabe. (Foto: Felicitas Matern)
Das Praevenire-Gesundheitsforum fand kürzlich im niederösterreichischen Stift Seitenstetten statt. Praevenire bietet vier ausgesuchten Gemeinden - Bruck an der Mur, Haslach, Pöggstall und Satteins - die Möglichkeit, von erfolgreichen internationalen Lösungen zu Fragen des Gesundheitssystems zu lernen und mit entsprechenden Experten auf Österreich angepasste Modelle zu entwickeln. So findet internationales Know-how Einzug in heimische Best-Practice-Beispiele.
Nach dem Gesundheitsforum wurden die erarbeiteten Projektmodelle nun Hans Jörg Schelling, Bundesminister für Finanzen, übergeben. Die entwickelten Projekte werden nun über einen Zeitraum von einem Jahr in den jeweiligen Partnergemeinden umgesetzt. Durch die einjährige Begleitung von Praevenire können die einzelnen Gemeinden, nach der Realisierung der Projekte, einen Vorher-nachher-Vergleich ziehen und Resultate miteinander vergleichen. Durch diverse Veranstaltungen, die immer einen informellen, aber auch einen aktiven Part beinhalten, sollen Kinder, Erwachsene und Pensionisten in den Gemeinden erreicht werden.

Mentale Fitness
In Bruck an der Mur umfasst das Projekt „Mentale Fitness in Bruck an der Mur“ eine Ist-Analyse der Zielgruppen Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene und ihrem mentalen Wohlbefinden. Für die Stadt an der Mur übergaben Gesundheitsreferentin Silvia Wolfsteiner und Sozialreferatsleiter Michael Ritter das Brucker Projekt an Minister Schelling.
„Das wichtigste ist klar zu machen, dass Gesundheit nicht etwas damit zu tun hat, wie gut oder schlecht die Gesundheitsversorgung ist. Man braucht beides: Eine gute Gesundheitsversorgung und einen Lebensstil, der die Gesundheit fördert. Praevenire soll nun versuchen, diesen Meilenstein zu setzen. Anhand eines Best-Practice-Beispiels wollen wir beweisen, wie man die Ergebnisse in der Praxis umsetzen kann. Dann wird die Gesundheitsreform tatsächlich zum Erfolg“, meinte Schelling.
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