19.05.2016, 10:11 Uhr

Boehlerit holte steirische Industriekompetenz zur Messe Wien

Mehr als 600 Gäste - Firmenpartner, Kunden, Techniker kamen zum Empfang beim "Steirereck" der Fachmesse Intertool in Wien. (Foto: Boehlerit/Morgenstern)
Premiere auf der Intertool 2016, der internationalen Fachmesse für Fertigungstechnik, auf dem Messegelände in Wien. Die führenden Betriebe in den Bereichen Werkzeug- und Maschinenbau, der Mess- und Regeltechnik in der Steiermark zeigten auf 1.000 Quadratmetern ihr ganzes Können und Know-how beim „Steirereck“ mitten im Messegeschehen der Intertool. – Heinz Reitbauer, Chef des legendären namensgleichen Restaurants in Wien und am steirischen Pogusch, lieferte Brot und Wurzelspeck, die „Steirerkraft“ bot Vanilleeis mit Kernöl und Kürbiskrokant an und das Weingut Karl & Gustav Strauß aus Gamlitz erfreute mit fruchtig-frischen Weißweinen. Die Initiative für die konzentrierte Leistungsschau ging vom Hartmetallspezialisten Boehlerit aus. Das Unternehmen beschäftigt rund 500 Mitarbeiter am Standort Kapfenberg, bei einem Umsatz von 100 Millionen Euro, die F&E-Quote beträgt fünf Prozent.
Viele der elf ausstellenden Unternehmen sind auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz geläufig. In den Gewerbe- und Industriebetrieben sowie in den Labors des Landes klingt es jedoch in den Ohren, wenn man "Carl Zeiss", "Oerlikon", "Balzers", "Gedore", "Alicona" oder TCM International" hört. Die "AREA m styria GmbH" wiederum vermarktet als kommunaler Zusammenschluss die Kernkompetenz Werkstofftechnik der Bezirke Bruck/Mur, Leoben und Mürzzuschlag. Und natürlich "Boehlerit": Das ist der Spezialist für Werkzeuge zur Metall-, Verbundwerkstoff-, Kunststoff-, und Holzbearbeitung mit einer Exportquote von 85 Prozent.

Die Obersteiermark ist der zweitgrößte Industrieraum Österreichs“, betont Manfred Wegscheider, Bürgermeister der Stadtgemeinde Kapfenberg. „Die Werkstoffkompetenz der lokalen Unternehmen halten jedem internationalen Vergleich stand.“
Für Wegscheider sind die Wertschöpfung der Industrie, aber auch die Betriebe als Arbeitgeber unverzichtbar für die Steiermark und ganz Österreich. „Nicht nur als Auftraggeber für andere lokale Unternehmen – sie sind von existenzieller Bedeutung für die Finanzkraft des Landes.“
Auch in Fragen der schulischen oder der dualen Berufsausbildung findet Bürgermeister Manfred Wegscheider klare Worte: „Eine profunde Ausbildung ermöglicht die Karriere vom Arbeiter hin zur Führungskraft. Möglich wird das durch moderne Bildungseinrichtungen wie dem Ausbildungszentrum der Böhler Edelstahl, den Höheren Technischen Lehranstalten, den Fachhochschulen bis hin zur Montanuniversität in Leoben. Diese geballte Vermittlung von Kompetenz ist die Voraussetzung für den weltweiten Erfolg unserer Industrie.“
„Wir bringen Industrie und Genuss zusammen“, sagt Gerhard Melcher, Marketingleiter von Boehlerit. „Die Steiermark hält mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,81 Prozent europaweit den zweiten Platz hinter Baden-Württemberg. Jedes Unternehmen auf der Messe hat dank intensiver Entwicklungsarbeit eine starke Nische auf dem internationalen Markt gefunden. Und mit Heinz Reitbauers Patronanz zeigen wir beim „Steirereck“ auf der Messe dem internationalen Publikum, was die Steiermark auch kulinarisch zu leisten vermag.“
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