24.08.2016, 13:59 Uhr

Ein Tag, der Geschichte(n) erzählt

Der Tag des Denkmals soll auch steirische Bauten wieder ins Rampenlicht rücken. (Foto: BDA/Oberer)

Vorhang auf für die steirischen Denkmäler: Am 25. September lockt ein Streifzug durch die steirische Bau- und Kulturgeschichte.

Was das ganze Jahr über – meist unbemerkt von der Öffentlichkeit gehegt und gepflegt wird – präsentiert sich alljährlich am letzten Sonntag im September: Die steirischen Denkmäler werden heuer unter dem Motto "Gemeinsam unterwegs" ins Rampenlicht gerückt. An mehr als 30 Veranstaltungsorten quer durch die Steiermark können die Besucher am "Tag des Denkmals" den Hauch von Geschichte erleben und auch sprichwörtlich "erfahren". So führt beispielsweise eine Radtour zu historisch bedeutenden Kirchenanlagen in Fürstenfeld. Auf große Fahrt gehen kann man auch im Eisenbahnmuseum in Knittelfeld.

Ausgesuchte Denkmäler


Natürlich erschöpft sich das kunst- und kulturhistorische Repertoire bei Weitem nicht in den rund 35 ausgesuchten Sehenswürdigkeiten, doch wurde bei der Auswahl versucht, dem Motto "Gemeinsam unterwegs" gerecht zu werden. "Wir zeigen im wahrsten Sinne des Wortes das „Unterwegssein“ auf Straßen, Pilgerwegen, an Mautstationen, mit Eisenbahn und Automobil", wie der steirische Landeskonservator Christian Brugger erklärt. Echte „Zugpferde“ sind außerdem aktuelle Restaurierungen und Besichtigungsmöglichkeiten von Objekten, die üblicherweise nicht öffentlich zugänglich sind.

Der Hintergrund


Der Tag des Denkmals ist Teil der europaweiten, unter der Patronanz des Europarats stehenden Initiative „European Heritage Days“. An diesen Tagen, in Österreich immer am letzten Septembersonntag, feiern rund 50 europäische Länder ihr kulturelles Erbe.
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