12.09.2016, 12:29 Uhr

Gute Buchungslage in der Kinderkrippe

Die neue Kinderkrippe in St. Lorenzen ist schon bei der Eröffnung mit 14 Kindern voll besetzt.

Im altehrwürdigen Pfarrhof von St. Lorenzen – er wurde 860 erstmals urkundlich erwähnt – fand am vergangenen Freitag unter Beisein zahlreicher Ehrengäste die Eröffnung der neuen Kinderkrippe statt. Insgesamt 14 Kinder im Alter von null bis drei Jahren finden hier seit Schulbeginn einen Betreuungsplatz für die Zeit von sieben bis dreizehn Uhr; und schon jetzt ist die Kinderkrippe restlos ausgebucht. "Es ist uns ein großes Anliegen, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich wird. Und wir unterstützen alles, was den Mut zum Kind hat", erklärte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer bei der Eröffnungsfeier.
Betreut werden die 14 Kinder von drei ausgebildeten Pädagoginnen: Christin Trebsche, Sybille Niederl und Tanja Pock kümmern sich ab sofort um alle Anliegen der Kleinen.

Rasche Umsetzung

Um die Einrichtung in diesen speziellen Räumlichkeiten überhaupt möglich zu machen, waren umfangreiche Bauarbeiten im historischen Gemäuer von Nöten. Die größte Herausforderung dabei: den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht zu werden. "Wir haben heuer am 30. März mit den Umbauarbeiten begonnen und konnten diese pünktlich zur Eröffnungsfeier abschließen", zeigt sich Hausherr Pfarrer Herbert Kernstock stolz auf die rasche Umsetzung des Projektes.

Erhöhung der Lebensqualität

Einen weiteren Schritt zur Erhöhung der Lebensqualität in seiner Gemeinde sieht darin Bürgermeister Alois Doppelhofer: "Wir haben im Jahr 2013 den Zusatz 'familienfreundliche Gemeinde' erhalten und in diesem Zusammenhang schon einige Projekt verwirklichen können. Mit der Kinderkrippe schaffen wir nun einen Platz für unsere Kleinsten, in – meiner Meinung nach – einzigartigen Räumlichkeiten." Gesamtkostenpunkt: 450.000 Euro, die jedoch vom Land Steiermark sowie vom Ministerium gefördert wurden.
Zur Eröffnungsfeier gekommen waren auch die beiden Landesräte Ursula Lackner und Johann Seitinger sowie NRAbg. Erwin Spindelberger. Lackner betonte, wie wichtig es sei, dass Kinder das Miteinander in einer Gemeinschaft mit anderen Kindern lernen. Und: "Wir geben das Wertvollste, das wir haben, in fremde Hände. Da brauchts natürlich Vertrauen", so Lackner.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Musikverein St. Lorenzen sowie von der Hausmusik Berger.
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