09.08.2016, 15:31 Uhr

Mariazell: Stadtpfarrer Pater Michael Staberl wird neuer Superior

Der bisherige Stadtpfarrer von Mariazell, Pater Michael Staberl, löst Pater Karl Schauer als Superior ab. (Foto: Stift St. Lambrecht)

Der gebürtige Mariazeller P. Michael Staberl folgt im Herbst P. Karl Schauer als Superior von Mariazell nach.

Der langjährige Superior von Mariazell, P. Karl Schauer, hat nach 25 Jahren in diesem Amt gebeten, seine Aufgaben in jüngere Hände zu übergeben. In den intensiven Jahren seines Dienstes in Mariazell ist eine gewaltige Aufbauarbeit in spiritueller, völkerverbindender und baulicher Hinsicht geschehen. P. Karl wird künftig in der Diözese Eisenstadt tätig sein, da durch die lebendige Wallfahrtstradition der Burgenländer nach Mariazell eine enge Beziehung zu vielen Menschen und Pfarren dieser Diözese gewachsen ist.

Nach Beratungen im Konvent von St. Lambrecht und nach Rücksprache mit den betroffenen Mitbrüdern wird mit 1. Oktober 2016 P. Michael Staberl, bisher Pfarrer von Mariazell, das Amt des Superiors von Mariazell übernehmen.

Weitere Neubesetzungen

Neben dem Wallfahrtsort Mariazell betreut das Stift St. Lambrecht auch zehn Pfarren. Durch den Wechsel in Mariazell kommt es daher zu weiteren personellen Veränderungen in den betreuten Pfarren:
Mit 1. September 2016 wird P. Christoph Pecolt den Dienst als Pfarrer und Moderator im Pfarrverband Mariazell-Gußwerk antreten und gemeinsam mit Pfarrer P. Alois Hofer für die Seelsorge in diesem Pfarrverband verantwortlich sein.

Wallfahrtskirche Mariazell
Das Kloster in Mariazell ist ein Superiorat und gehört zum steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht. Rund 1,5 Millionen Pilger besuchen jedes Jahr Mariazell. Der steirische Wallfahrtsort ist aber kein Ort spektakulärer Marienwunder. Im Zentrum steht die Mariazeller Gnadenstatue, eine schlichte romanische Madonna aus Lindenholz, die Maria zeigt, wie sie mit ihrer Hand auf ihr Kind Jesus zeigt. Sie wird nicht nur als "Magna Mater Austriae" verehrt. Die Ungarn beten zu ihr als "Magna Hungarorum Domina", die Slawen ruf sie als "Alma Mater Gentium Slavorum" an.
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