04.04.2016, 14:21 Uhr

Neue Activ-Card für Bruck an der Mur

Sozialreferatsleiter Michael Ritter, Sozialreferentin Judith Dornhofer und Stadträtin Andrea Winkelmeier präsentierten kürzlich die neue Aktiv-Card. (Foto: Stadt Bruck/Pashkovskaya)
Österreich ist ein Land, in dem soziale Hilfen gesetzlich gut verankert sind. Die Stadt Bruck an der Mur bietet darüber hinaus umfangreiche soziale Leistungen an, die allen Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gute kommen. Als weitere Serviceleistung für Menschen mit geringem Einkommen führt die Stadt Bruck nun eine Aktiv-Card ein. Damit wird dieser Personengruppe der Zugang zu Förderungen künftig wesentlich erleichtert. Zusätzlich wird ein Folder aufgelegt, in dem die wichtigsten Förderungen aufgelistet sind. Ausgestellt wird die Karte im Bürgerbüro der Stadt Bruck.
„Rund 16.000 Menschen haben in Bruck an der Mur ihr Zuhause. Getreu unserem Motto ‚Bruck verbindet Menschen‘ haben wir mit der neuen Aktiv-Card umfangreiche Angebote für die Menschen in unserer Stadt entwickelt. Außerdem möchten wir damit einkommensschwachen Bruckerinnen und Bruckern die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern“, meint Bürgermeister Hans Straßegger.
Anspruch auf die Aktiv-Card haben alle Mindesteinkommensbezieher mit Hauptwohnsitz in Bruck sowie deren im Haushalt lebenden Familienangehörigen ab 18 Jahren. Berechnungsbasis ist das Haushaltseinkommen nach dem aktuellen Richtsatz.
Die Aktiv-Card ist jeweils für ein Kalenderjahr gültig und wird nach Vorlage der Einkommensnachweise um ein weiteres Jahr gewährt. Inhaber der Aktiv-Card benötigen bei den mit AC gekennzeichneten Förderungen nur mehr die zusätzlichen Unterlagen und die Antragsabwicklung erfolgt wesentlich schneller.
Unterlagen: Lohn, Gehalt, Pension, Waisenpension, AMS-Bezug, aktueller Mindestsicherungsbezug, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Unterhalt, Alimente, Bankverbindung. Familienbeihilfe und Pflegegeld werden nicht mitgerechnet.
Weitere Informationen erhalten Sie im Bürgerbüro der Stadt Bruck unter 03862-890-3330, 3340 und 3390 bzw. im Sozialreferat unter 03862-890-3200, 3210 und 3220.
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