27.07.2016, 09:01 Uhr

Unsere Helden der Woche

(Foto: BFVMZ Pusterhofer)

Ob Breitenau, Mixnitz oder Stanz: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren standen nach Murenabgängen und Überflutungen Tag und Nacht im Hilfseinsatz. Ein herzliches DANKE unsererseits für den unermüdlichen Einsatz.

BREITENAU/MIXNITZ: Dramatische Szenen spielten sich in der Nacht von Sonntag auf Montag während eines Unwetters mit Starkregen auf der L104 zwischen Mixnitz und Breitenau am Hochlantsch ab. Mehrere Muren verschütten fast zeitgleich die Landesstraße auf der sich zu diesem Zeitpunkt vier PKWs befanden.

Die PKWs wurden von der Murre erfasst und teilweise verschüttet. Die darin befindlichen Personen konnten von den Feuerwehren Breitenau am Hochlantsch und Mixnitz unversehrt aus ihren Fahrzeugen gerettet werden.

Auch Bewohner eines Bauernhofes mussten von der Feuerwehr evakuiert werden.

Während der Bergungsarbeiten gingen immer wieder weitere Muren ab, bzw. kam es zu gefährlichen Situation.

Der aus Graz von der Landesregierung angereiste Landesgeologe erkundete noch in der Nacht die Lage und beschloss die Aufräumarbeiten auf Grund der Gefährlichkeit bis zum Tagesanbruch einzustellen. Die Landesstraße sowie die Geleise der Betriebsbahn wurden teilweise meterhoch verschüttet. Die Ortschaft Breitenau am Hochlantsch war für mehrere Stunden komplett stromlos.
Die L 104 blieb bis Mittwoch gesperrt. (Quelle: Roland Theny BFV Bruck Mur)

STANZ: Eine mächtige Unwetterzelle hat am Montag um die Mittagszeit, im Gemeindegebiet Stanz erhebliche Schäden verursacht. Im Zentrum der Niederschläge stand der Ortsteil Hollersbach, in dem Muren die Zugänge zu zahleichen Wirtschaftsgebäuden zerstört haben. Die Zugänge zum Schweig-, Trassnitz- und Efnergraben mussten gesperrt werden. Die Stromversorgung war in Teilbereichen unterbrochen. Eine Familie die im Trassnitzgraben wohnt, wurde zur Vorsorge evakuiert! Landesgeologenwurden bereits von der BH Bruck-Mürzzuschlag informiert und sind unterwegs zu den Schadensstellen. Die starken Regenfälle in den Seitentälern des Gemeindegebietes verursachten auch Überflutungen im Talboden. Die eingesetzten Feuerwehren errichteten Hochwasserschutz mit Sandsäcken und Pölzmaterial.
Es standen elf Feuerwehren mit 22 Fahrzeugen und ca. 200 Einsatzkräften im Einsatz. Vor Ort waren ebenfalls Rotes Kreuz, Polizei, Bürgermeister Friedrich Pichler und Sachverständige der Wildbach- und Lawinenverbauung. Personenschäden waren glücklicherweise nicht zu verzeichnen.
(Quelle: BFVMZ Pusterhofer)

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