12.07.2016, 14:33 Uhr

Im Schlosshof wurden Anekdoten nach Noten erzählt

Hans Holzmann und Ernst Dieter Suttheimer verbindet eine lange Freundschaft – und eine Anekdote, die der Kammersänger am 2. und 3. Juli im Schlosshof Eibiswald öffentlich preisgibt.
Von Josef Fürbass

FLORS, seit über 40 Jahren stimmaktiv, mit neuem Programm


Wo lassen sich Anekdoten aus der Welt des Theaters und der Musik besser lüften, als im Rahmen eines Sommerkonzertes unter freiem Himmel. Das Gesangsensemble FLORS präsentierte sein neues Chorprogramm vor diesem Ambiente. Im Zentrum stand Vokalmusik aus verschiedenen Kunstrichtungen. Garniert wurde diese von Anekdoten, die Kammersänger Ernst Dieter Suttheimer zum Besten gab.


Der wunderschöne Schlosshof Eibiswald mutierte am 2. und 3. Juli 2016 zum offenen Konzertsaal. Das Vokalensemble FLORS unter der Leitung von Hans Holzmann nahm sein Publikum mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Zeitreise. Vom Renaissancelied über Musical und Pop bis hin zu Volksmusik aus Afrika und der Steiermark spannte sich der Bogen. Selbst Filmmusik – zum Beispiel aus James Bond – brachten die FLORS zu Gehör.
Begleitet wurde der konzertante Ausflug von Ernst Dieter Suttheimer. Es waren ungewöhnliche und bisweilen kuriose Begebenheiten, die der Kammersänger rezitierte. Die Anekdoten hat er selbst erlebt oder von verschiedenen Künstlerkollegen überliefert bekommen hat. „Aber es ist alles passiert“, stellt Ernst Dieter Suttheimer, der von 1977 bis 1990 am Opernhaus Graz engagiert war und danach Ensemblemitglied der Staats- und Volksoper Wien wurde, fest.
Die Bekanntschaft und Freundschaft von Hans Holzmann mit dem Kammersänger reicht bis in das Jahr 1980 zurück. Es war die Zeit, als Holzmann als junger Charaktertenor an die Grazer Oper kam. „Ich hatte dort mit Dieter einen erfahrenen Fachkollegen, der mir sehr viele hilfreiche Tipps zukommen ließ.“ Natürlich durfte eine Anekdote aus dieser Ära nicht fehlen...
Das luftig-leichte Sommerkonzert in Eibiswald konnte mit einem sehr inhaltsreichen Programm aufwarten. „Der Schlosshof bot dazu eine optisch und akustisch wunderbare Kulisse“, schwärmt Holzmann.

Fotos: Josef Fürbass
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