26.05.2016, 09:00 Uhr

Beim Wirtschaftshof ist rund um die Uhr Dienst

Im Wirtschaftshof laufen die Fäden für die neue Großgemeinde zusammen. (Foto: Marktgemeinde Stainz)
Die Marktgemeinde Stainz ist seit der Gemeindefusion mit Marhof, Georgsberg, Stallhof, Rassach und Stainztal um ein Vielfaches gewachsen. Das stellt eine große Herausforderung dar, unter anderem auch für die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes.

Große Fläche
92 Quadratkilometer und 350 Kilometer Gemeindestraßen haben die Mitarbeiter zu bearbeiten. "Nach der Fusion wurden alle Mitarbeiter übernommen und sogar noch um zwei Kollegen aufgestockt", informiert Wirtschaftshof-Leiter Andreas Scheer. Aktuell sind 15 Mitarbeiter für die Großgemeinde zuständig. Im Jahr 2016 stehen einige Sanierungen von Gemeindestraßen auf dem Programm. "Insgesamt werden rund sechs Kilometer neu gemacht und rund 700.000 Euro investiert", so Scheer.

Investitionen getätigt

Auch neue Investitionen wie ein Unimog und ein Mähgerät waren notwendig. Zu dem umfangreichen Aufgabengebiet des Wirtschaftshofes gehören unter anderem die Wasserversorgung, Straßenerhaltung, Winterdienst, die Betreuung der Gemeindegebäude, die Pflege der Sportplätze und Parkanlagen sowie Auf- und Abbauarbeiten bei diversen Veranstaltungen. "Wir sind 24 Stunden 365 Tage im Jahr im Einsatz", betont Scheer, dass es einen Bereitschaftsdienst gibt.
Da die diversen Tätigkeiten unterschiedliche Fähigkeiten verlangen, sind auch die Berufsausbildungen der Mitarbeiter sehr vielfältig. "Von Tischler, Maurer, Elektriker bis hin zum Gärtner spannt sich der Bogen", erläutert Scheer. Seine Aufgaben als Leiter des Wirtschaftshofs sieht er folgendermaßen: "Ich bin Wassermeister, mache die Arbeitseinteilung, hole Angebote ein und bin quasi ein Bindeglied zwischen der Politik und der Umsetzung der Arbeiten."


Gutes Arbeitsklima

Trotz der vielen Arbeit, die es zu bewältigen gilt, ist die Stimmung im Team gut. "Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima und es macht Spaß, mit einem so motivierten und engagierten Team zu arbeiten", so Scheer abschließend.
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