12.03.2016, 15:03 Uhr

Betroffenheit und Befriedigung im Gleichklang

Anton Schmidt, Peter Fürnschuß, Walter Eichmann (v.l.) bei der Nachbesprechung
Stainz: Rüsthaus |

Ein Rückblick auf die Ereignisse rund um den Brand der Stainzer „Hofer Mühle“.

Mittlerweile ist das ausgebrannte Gebäude im Herzen von Stainz mit einer Plane vor dem Regen geschützt. Die Bespannung kann aber nicht das Leid verdecken, das den betroffenen Menschen widerfahren ist. Um etwa halb vier Uhr morgens wurden sie vom Brand vollkommen überrascht. Die allermeisten Bewohner schliefen tief und fest, die beiden Melder des Brandes an die Feuerwehr waren in ihrer Wohnung eingeschlossen. Zwar nicht im Haus anwesend, dennoch existenziell vom Brand betroffen waren Flora und Johann Schmuck, die Betreiber des Gastlokals „Mühle“. Eine Genugtuung für alle: Alle Moll-Aussagen der ersten Stunde sind verklungen, die Marktgemeinde strebt eindeutig eine Instandsetzung der „Hofer Mühle“ an.
Sehr positiv im Sinne der Gemeindeverwaltung – sie ist ja für den Brandschutz verantwortlich – verliefen die Löscharbeiten der 14 Wehren. Durch ein koordiniertes Vorgehen gelang es, acht Mieter aus dem brennenden Gebäude zu retten. „Diese Feuerwehrleute sind echte Menschenretter und gehören entsprechend bedankt“, rückte Bürgermeister Walter Eichmann ihre Leistungen in das rechte Licht. Was den Ortschef ebenfalls positiv beeindruckte: die spontane Hilfsbereitschaft von Unternehmern und der Bevölkerung in Form von Verpflegung, Ausstattung mit Bekleidung und Beistellung von Örtlichkeiten.
Mit einer von ABI Anton Schmidt einberufenen Nachbesprechung, in der alle Abläufe durchgegangen wurden, zogen auch die beteiligten Feuerwehrleute einen persönlichen Schlussstrich unter den emotionalen Einsatz, der von viel Lob seitens der Öffentlichkeit begleitet war.
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