15.03.2016, 08:16 Uhr

Eibiswald im Zeichen der Jagd

Eibiswald: Bezirksjägertag Deutschlandsberg |

Bezirksjägertag mit Ehrungen

Beim Bezirksjägertag , der durch den Besuch einer Reihe von Ehrengästen ausgezeichnet wurde, konnten am Sonntag 13. März auch verdiente Personen geehrt werden. Die musikalische Begrüßung und Begleitung erfolgte von den Bezirks-Jagdhornbläsern unter der Gesamtleitung von EL Alois Krenn.
So waren u. a. die Stvin des Bezirkshauptmannes. Maga. Sabine Thomann, LJMStv Franz Mayr-Melnhof-Saurau LJMStv a.D. HR Egon Homann Präs. JSV Franz Graf Meran, von der Exekutive Bez. Pol. KdtStv. Obstl CI Karl Sungi und PI PostenkdtStv. KI Erich Heusserer Lebensraumpartner, wie KO Christian Polz , KO a. D, ÖR Karlheinz Knaß , SD Prinz Carl von Croy, Forstdirektor DI Gerhard Kamsker , Dr. Gerolf Haßlinger und Hausherr Bgm. Ing. Andreas Kremser – namens aller anwesenden Bürgermeister- der Einladung des Bezirksjägermeister OSR Hans Krinner gefolgt.
Nach dem Totengedenken an 19 vorangegangene Weidkameraden konnte Bgm Ing. Andreas Kremser feststellen, dass „Eibiswald drei Tage lang im Zeichen der Jagd“ gestanden ist- zeigt ja doch gerade die Jagd die Wirkungen, wie der Mensch mit der Population umgehe, schonungslos auf. Grußworte entboten KO a. D. ÖkRat Karlheinz Knasz und der neugewählte KO Christian Polz, die vor allem auf die gute Kooperation der Jäger und Grundbesitzer hinwiesen und damit Erholungs- und Schutzfunktion garantieren.
BHStv Maga Thomann erläuterte Recht und Gesetze auf die Jagd bezogen . Bezirksjägermeister Krinner erstatte in der Folge seinen umfangreichen und positiven Jahresbericht.
So sprach er u.a. davon, dass es eine beachtliche Ernte beim Rotwild gegeben habe. Die Bejagung des Gamswildes werde durch die touristische Nutzung des Koralmstockes immer schwieriger. Beim Rehwild war die Abschusserfüllung mit 103,6 % klar gegeben, wobei ihn aber der hohe Anteil am Fallwild –mit 22 %- noch mehr dazu motiviere, vermehrt Schutzmaßnahmen zur Verminderung der Straßenwildzahlen zu forcieren.
Die Entnahme des Schwarzwildes ist – wie im Trend des Bundeslandes- leicht rückläufig. Beim Niederwild appelliert er daran, vermehrt akustische „Wildretter“ einzusetzen. Infos über das Niederwildprojekt und Fortbildungskurse, der Trophäenbewertung ließen in den Dank an Autohaus Poprask übergleiten, das das Sicherheitstraining in einer Art „Schießkino“ ermöglicht wurde.
Sein Credo: „Wald und Wild sind nicht trennbar, sodass ein Schulterschluss über die Jagdgrenzen hinaus einfach notwendig ist“.
Nach Berichten von BJM-Stv. OFö Ing. Hubert Niedereder für Rot- und Gamswild und Reinhold Langer für Reh- und Niederwild folgte das Referat von LJMStv Franz Mayr-Melnhof-Saurau. Zunächst kam von ihm die Feststellung, dass der „Klimawandel die Arbeit des Jägers erschwere“ und mahnend „Nicht Trophäe , sondern der Lebensraumerhalt müsse Ziel der Jäger sein“. Er tritt für liberale Abschussrichtlinien ein, wobei der Bezirk Dlbg. im guten Trend liege. Seine Forderung ging allerdings auch dahingehend, eine klare und übersichtliche Regelung im Jagdschutzgesetz zu schaffen und er warnte anderseits davor, einen Keil in die Jägerschaft treiben zu lassen. „Es muss interne Diskussionen geben, aber ebenso klare Botschaften nach außen“.
Abschließender Höhepunkt war die Verleihung von Ehren- und Verdienstzeichen.
Den „Leitbruch“ und eine Anerkennungsurkunde erhielt KO a.D. Karl-Heinz Knaß, der demnächst auch den grünen Rock tragen wird.
Und die Schützen - Gerhard Arbesleitner, Georg Strametz, August Fröhlich, Ing. Andreas Mesch, Franz Steinbauer, Paul Stelzl, Günther Koch - wurden ob ihrer Gold/Silber- und Bronzemedaillen geehrt.
Das Verdienstzeichen in Bronze erhielten Josef Garber, Wies, Franz Klug, Deutschlandsberg, Engelbert Pichler, Rothwein und Franz Raunjak, Oberfresen. Das Verdienstzeichen in Silber wurde an Markus Messner, Feisternitz und Friedrich Weiß, Sterglegg verliehen.
Nach Dankesworten – vor allem an ZWO Michael Primus&Team und Mitarbeiterin Brigitte Lenz kamen die Schlussworte des Bezirksjägermeisters Krinner: „Tragen Sie den grünen Rock stets mit Stolz und in Ehren, Bedenken Sie immer: „Weidwerk verpflichtet“, ehe die Steirische Landeshymne den Festakt beendete.
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