14.06.2016, 20:47 Uhr

Ein Bürgermeister als Testpilot

Das Elektroauto könnte auch beim Car-Sharing dienen
Stainz: Gemeindeamt |

Ein Elektroauto im Probeeinsatz für die Marktgemeinde Stainz.

Waren es im Vorjahr zwei E-Bikes, die für interne Fahrten genutzt wurden, steht aktuell mit dem Renault Zoe ein Elektroauto versuchsweise im Einsatz.
„Der überwältigende Teil aller Fahrten liegt unter fünfzig Kilometer“, findet Bürgermeister Walter Eichmann die Reichweite des E-Autos ausreichend. Denn der Renault Zoe mit seinen sechzig PS schafft locker 160 Kilometer. Dass er zudem leise ist, schnell beschleunigt und komfortabel wie jedes andere Auto ist, sind weitere Pluspunkte des von der Energie Steiermark gemieteten Fahrzeugs. Und die Aufladung der Batterie? Ladestation oder Steckdose.
Neben der Inbetriebnahme als Dienstfahrzeug gehen die Überlegungen der Marktgemeinde, die sich die Entwicklung des innerörtlichen Verkehrs in ihr Fünfjahresprogramm geschrieben hat, auch in Richtung „Car-Sharing“. Die für das Handling notwendige Gemeinde-App wäre für die Abwicklung geeignet. Ganz oben bei der Verwendung des Elektroautos stehen aber Vorbildwirkung und Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. „Derzeit ist vieles noch eine Kostenfrage“, sieht es Eichmann realistisch, dass ein Umdenken nicht von heute auf morgen geschehen wird.
Das Mietangebot der Energie Steiermark könnte aber eine Alternative bilden. „Unsere E-Fahrzeuge können von Gemeinden, Firmen und Privaten gemietet werden“, lässt Christian Gobli, Key Account Manager der Energie Steiermark, wissen: „Wir haben die größte Elektro-Flotte des Landes.“ Die erfreuliche Tatsache: Je länger ein E-Fahrzeug gemietet wird, desto günstiger fällt die Monatsmiete aus.
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