30.03.2016, 13:14 Uhr

Emmausgang nach Wernersdorf

Der Festgottesdienst in der Emmauskapelle war ein besonders prominent besetzter. (Foto: KK)

Viele Pilger haben sich am Ostermontag zur Emmauswanderung bei der Emmauskapelle in Wernersdorf aufgemacht.

WIES/WERNERSDORF. Alljährlich am Ostermontag pilgern weit über 1000 Besucher anlässlich einer Sternwanderung nach Wernersdorf zur Emmauskapelle. Die Tradition des sog. Emmausgangs geht zurück auf eine Stelle im Lukasevangelium. Dort heißt es, dass zwei Jünger am Ostermontag auf dem Weg nach Emmaus dem auferstandenen Jesus begegnen, ihn in ihrer Trauer zuerst aber nicht als solchen erkennen.


Ein besonderer Festgottesdienst

Nach der Ankunft der Wanderer begann um 10.30 Uhr bei der Kapelle der Festgottesdienst, der von Univ.Prof. Philipp Harnoncourt, Pfarrer Markus Lehr, Pfarrer Siegfried Gödl und Diakon Johann Pucher abgehalten wurde. Neben dem religiösen Aspekt kommt jedoch auch das Gesellschaftliche nicht zu kurz. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Präsentation des Emmausweins. Dabei handelt es sich um einen Schilcher, der unter strengen Auflagen von den Wernersdorfer Emmauswinzern gekeltert wird. Die heilige Zahl sieben spielt dabei eine besondere Rolle. Jeder Winzer verwendet für den Emmauswein nur die Trauben von 77 gekennzeichneten Stöcken. Insgesamt werden 777 Flaschen abgefüllt. Anschließend an die Präsentation dieses besonderen Tröpferls wurde gemeinsam mit Marktmusikkapelle Wies und einem bunten Rahmenprogramm gefeiert.
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