19.04.2016, 10:44 Uhr

Gemeindeübung von Groß St. Florian

Voller Einsatz war gefragt. (Foto: FF Michlgleinz)

FF Groß St. Florian, FF Gussendorf, FF Kraubath und FF Tanzelsdorf waren im Einsatz.

GROSS. ST. FLORIAN. 106 Kameraden übten den Ernstfall - vor über 25 Jahren schon einmal Realität
Kürzlich fand für alle Feuerwehren der Marktgemeinde Groß St. Florian eine groß angelegte Übung statt. Annahme war ein Wirtschaftsgebäudebrand mit vermissten Personen in Hasreith beim Anwesen Pommer vlg. Felferi.
Um 18:30 Uhr erfolgte die Alarmierung für die übungsleitende FF Michlgleinz, die kurz nach dem Eintreffen feststellte, dass sich Personen sowohl im verrauchten Brandobjekt als auch in einem Silo befanden, zusätzlich war eine Person unter einem Traktor umgeben von Gefahrgut eingeklemmt. Darauf wurde die Nachalarmierung für die restlichen Wehren der Marktgemeinde durchgeführt: FF Groß St. Florian, FF Gussendorf, FF Kraubath und FF Tanzelsdorf.


Schwerer Atemschutz zur Menschenrettung

Währenddessen begann die FF Michlgleinz unverzüglich die Vorbereitungsarbeiten zur Menschenrettung unter schwerem Atemschutz aus dem verrauchten Gebäude und eine Zubringleitung von einem ca. 400m entfernten Teich aufzubauen.
Nach Eintreffen der nachalarmierten Feuerwehren konnten die Menschenrettungen unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden.
Um die Wasserversorgung über den steilen Hang sicherzustellen, wurde auf halbem Weg eine weitere Tragkraftspritze positioniert. Zusätzlich wurde eine zweite Zubringleitung eingerichtet.
Um 19:30 konnte „Brand aus“ gegeben werden.
Bei der anschließenden Übungsbesprechung fasste Übungsleiter HBI Karl Jauk die einzelnen Szenarien zusammen und bedankte sich bei Hannes Pommer samt Familie für die zur Verfügung gestellten Übungsobjekte. Begrüßt werden konnten unter anderem ABI Anton Primus, ABI Rudolf Hofer und Vzbgm. Werner Reiterer.
Nach den Grußworten lud die FF Michlgleinz zu einer gemeinsamen Jause beim Buschenschank Zeck ein.
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