20.06.2016, 09:09 Uhr

Heilsame Tage der Lebenswerkstätten Stainz

Bei einem Kräuterbrunch darf die morgendliche Stärkung durchaus grün sein
Stainz: Lebenswerkstätten |

Im Mittelpunkt stand heuer die Traditionelle Europäische Medizin.

Mit einem umfangreichen Programm vom 16.-19. Juni rückten die Organisatoren die Traditionelle Europäische Medizin (TEM) in den Fokus, die auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken kann.
Warum Heilsame Tage in Stainz? „Tun ist heilsam“, stellte Protagonistin Ursula Gerhold zwei Zielsetzungen in den Raum: Durch Bewusstseinsbildung und konkrete Angebote der Lebenswerkstätten Stainz soll Wirkung nach außen erzielt werden, gleichzeitig soll im Innenverhältnis der Vorteil großflächiger Vernetzungen belebt werden. Beiden Zielen wurde mit einem umfangreichen Angebot entsprochen.
Der Workshop von 9-12 Uhr am Samstag im Evangelischen Pfarramt galt als Veranstaltung der „Gesunden Gemeinde Stainz“. „Die Teilnehmerfrequenz hat mich total überrascht“, befasste sich Ursula Gerhold mit den neun wichtigsten Kräutern für Kinder in allen Altersstufen. Ein wichtiges Credo: nicht zu viele Kräuter verwenden. Dafür sollten die Eltern mit den Kräutern, die sie einsetzen, gut vertraut sein. Der Film am Abend im Dachbodentheater hatte blaues Blut zum Inhalt. Es ging um die Vision von Thronfolger Prinz Charles, die Welt ökologisch zu ernähren. Heute, gut dreißig Jahre nach den Anfängen, ist das Projekt von Farmmanager David Wilson Anziehungspunkt für Heerscharen von Besuchern.
Doch zurück zum zentralen Thema: In seinem Vortrag im Dachbodentheater skizzierte Gerhard Kögler, der medizinische Leiter der TEM-Akademie, die Pfeiler der Traditionellen Europäischen Medizin. „Jeder Mensch ist anders“, betonte er die Wichtigkeit, die Gesamtheit des Menschen in seine Behandlung einzubeziehen.
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