20.06.2016, 10:50 Uhr

In Wald trafen sich Handwerk und Kunst

Brigitte Schattinger & Erwin Kohlbacher (re) mit ihren Naturseifen für Genießer
Wald in der Weststeiermark: Schattinger Garten |

Der Garten von Brigitte Schattinger wandelte sich zum künstlerischen Eldorado.

Das sommerliche, am Sonntag leider von Regen verfolgte Zweitagestreffen Handwerk trifft Kunst auf dem idyllischen Areal von Brigitte Schattinger war dem Motto „Stainz wochst z’oum“ unterstellt. „Das sollte“, so die Organisatorin, „die künstlerische Vielfalt in einem nun größeren Stainz aufzeigen.“
Es gab so gut wie keinen Werkstoff, der auf dem Rundweg durch den Park nicht zu finden war. Das wertvolle Atout: Viele Protagonisten zeigten ihre Leidenschaft praktisch vor, ließen sich also beim Filzen, Klöppeln, Quilten oder Malen über die Schulter schauen.
Gediegene Raku-Keramik war beim Stand von Veronika Widmann zu sehen. „Ich verwende schamottierten Ton“, verriet sie die Arbeitsschritte formen, trocknen, Sprühbrand, Glasur und Glasurbrand, bevor das Werkstück bei 1.000 Grad in Sägemehl geräuchert und gesäubert wird. Etwas exotisch, aber durchaus dazu passend der Beratungstisch von Astrologin Sissy Antensteiner. „Oft wird viel Unsinniges verbreitet“, betonte sie, dass es ihr um eine Bewusstmachung der Stärken von Menschen gehe. In einer immer rasanter fortschreitenden Zeit seien die Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Bestimmung des Weges und der Definition von Aufgaben von besonderer Wichtigkeit. Um Schmuck dreht sich alles bei Ines Platzer. Ihr Rohmaterial? Blüten, Blumen und Gräser von der Wiese, die sie sorgfältig presst, hinter Glas drapiert und mit einer Fassung umschließt. „Ich führe auch Kundenwünsche aus“, hat sie schon Tierhaare, Federn oder Schmetterlingsflügel in Broschen, Uhren oder Halsketten verarbeitet.
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