04.08.2016, 10:51 Uhr

Kleinkind stürzt von der Veranda

Khaled ist nach dem schwerwiegenden Sturz wieder zu Hause und auf dem Weg der Genesung. (Foto: Gerfried Schmidt)

Der kleine Khaled hatte nach einem Sturz von der Veranda mehrere Meter in die Tiefe einen doppelten Schädelbruch - jetzt kann er wieder sprechen und ist er bereits wieder zu Hause.

WIES. Ein ganzes Geschwader islamischer Schutzengel hatte der kleine Khaled, das jüngste Kind syrischer Flüchtlinge in Steyeregg am 28. Juli: In einem unbeobachteten Augenblick stürzte er aus einer Veranda in der Kolonie einige Meter in die Tiefe auf einen Jägerzaun. Sein völlig verzweifelter Vater trug das Kind sofort zu den Quartiergebern, welche die beiden auf der Stelle ins LKH Deutschlandsberg brachten, wo die Notärzte einen doppelten Schädelbruch feststellten. Von dort wurde der Bub mit dem Rettungshubschrauber nach Graz geflogen.


Wie ein Wunder

Anfangs war von Seiten der Ärzteschaft noch von 14 Tagen im künstlichen Tiefschlaf und von möglicherweise schweren Folgen die Rede. Doch plötzlich und wie durch ein Wunder begann der liebevoll umsorgte Bub, dessen Mutter Tag und Nacht am Krankenbett verweilte, zu sprechen an. "Bereits am 3. August, eine knappe Woche nach dem tragischen Ereignis, konnte er wieder die Heimreise antreten", erzählt uns Gerfried Schmidt der in Steyeregg Quartier für vier syrische Familien bietet und so oft als nur möglich mit dem überaus besorgten Vater des kleinen Khaled ins Krankenhaus gefahren ist.
Das Glück der Familie war unbeschreiblich. „Al Hamdulillah!“, hörte man unzählige Male, „Gott sei Dank!“
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