19.08.2016, 17:35 Uhr

Kommt Silvio Samoni zu den Schilchertagen 2017?

Hielt mit seinem Hang zu Italien nicht hinter dem Berg (Foto: Erika Gaisch)
Stainz: Hauptplatz |

Organisator Erich Jud will das Weinfest für Stainz retten.

Der heurige Auftritt von Silvio Samoni, der goldenen Stimme vom Wörthersee, war ein Balsam nicht nur für Fans, sondern alle Schlagerfreunde. Der Schmelz in der Stimme, seine liebenswürdige Art, auf das Publikum zuzugehen und die ansteckende Herzlichkeit seiner Lieder sorgten auf dem Hauptplatz für Stürme der Begeisterung.
Für Silvio Samoni war die sonntägige Show das dritte Auftreten im Rahmen der Schilchertage. Das hat auch mit seinem Naheverhältnis zur Steiermark zu tun, denn seine Ehefrau Ulrike stammt aus dem weststeirischen Edelschrott. Noch enger sind die Bande über Tochter Elisabeth Markl, die lange Jahre die Chorgemeinschaft Stainz künstlerisch geleitet hat.
Seine Performance in Begleitung seines Zwei-Frau-Chores Ingrid Dragaschnig/Petra Nuart war als Querschnitt durch seine bisherigen Alben anzusehen. Dass er seiner Schwägerin Maria mit dem „Ave Maria“ ein Geburtstagsständchen brachte, unterstrich den persönlichen Touch. Seine Freudensbotschaft an die Fans: „Beim Adventzauber am 4. Dezember in der Festhalle Rassach sind wir wieder in Stainz.“
Was Fest-Organisator Erich Jud bis dahin erreicht haben will? Die Rettung der Schilchertage 2017. „Die Hauptplatzumgestaltung dürfte nicht das Problem sein“, will er mit den Weinbauern aus der Region die Situation nach den Ernteausfällen besprechen und ihre Bereitschaft zum Mitmachen ausloten. „Einmal aussetzen“, so seine Befürchtung, „kann leicht das endgültige Aus sein.“ Und das möchte in der Region wirklich niemand.
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