15.03.2016, 09:07 Uhr

Musik voll Duft nach frischem Flieder

Lässig bei der Probe: "Die Fliederstaud'n" mit Maria Loibner am Hackbrett, Markus Bainschab an der Gitarre, Paul Loibner an der Steirischen Harmonika Georg Edegger an der Posaune und Lukas Wielandner an der Bassgeige.

Zum Auftakt der neuen Serie junger Musikgruppen holen wir "Die Fliederstaud'n" vor den Vorhang: Die WOCHE war bei einer Probe dabei.

DEUTSCHLANDSBERG. Sie sind jung, flott, voller Musikalität und haben mit Botanik wenig am Hut: "Die Fliederstaud'n". Die jungen Studenten haben sich erst im Jänner des Vorjahres zum Quintett formiert: Um die einzige Dame im Quintett, nämlich Maria Loibner am Hackbrett, gesellen sich die Burschen, nämlich ihr Bruder Paul an der Steirischen Harmonika, beide aus Dietmannsdorf in St. Martin im Sulmtal, die zwei Deutschlandsberger Georg Edegger an der Posaune und Markus Bainschab mit der Gitarre sowie Lukas Wielandner an der Bassgeige aus St. Andrä. Die teilweise Bekanntheit der Namen kommt nicht von ungefähr, stehen doch vielfach sehr musikalische Familien dahinter. Man kennt sich schon länger von der Schule, von Seminaren oder Volksmusikfesten her. "Die Leidenschaft für die Volksmusik verbindet eben", betont Maria und Lukas ergänzt: "Damit ist aber nur echte Volksmusik gemeint, das hat nichts mit Andreas Gaballier zu tun!"
Während sich andere junge Leute Titel aus den Charts auf und ab hören, können sich diese Jung-Musikanten für Boarische, Polka und Volksweisen begeistern - wobei das eine das andere ja nicht ausschließt.
Aber woher rührt der eigentümliche Name der Partie? "Markus hat einmal vom Fliederstaud'n-Walzer gesprochen, da kam uns die Idee zum Namen: 'Die Fliederstaud'n'", erzählt Georg.


Auftritt beim Steirischen Sänger- und Musikantentreffen

Das Quintett wird heuer erstmals in dieser Besetzung beim Steirischen Sänger- und Musikantentreffen im Kultursaal von St. Martin im Sulmtal am 19. März aufspielen. Ob es da Lampenfieber gibt?
"Wir treten ja in unserer Heimatgemeinde auf, da ist die Herausforderung schon größer für uns, weil Verwandte und Bekannte dabei sein werden", meint Paul. "Die Radioübertragung steht da nicht so sehr im Vordergrund eher der Live-Auftritt", ergänzt Markus. Was zu hören sein wird? "Wir werden Stücke aus dem salzburger-bayrischen Raum wie ‚Im kalten Kammerl‘ und 'Hochecker Boarischer‘ spielen aber auch die Volksweise ‚Mir san mir‘ oder ‚Mein Vater z’liab‘ aus der Steiermark", erklärt Georg. Der einheitliche Tenor: "Wir spielen, was uns gefällt" - und das gefällt vielen.
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Gerhard Woger aus Deutschlandsberg | 15.03.2016 | 09:29   Melden
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