24.04.2016, 15:07 Uhr

„Tag des Buches“ in der Stainzer Bücherei

Es gab so vieles zu entdecken
Stainz: Bücherei |

Mike Markart, Waltraud Rath und Angelika Seidel als Geschichtenerzähler für Kinder und Jugendliche.

Rund 4.000 Bücher der verschiedensten Stilrichtungen führt die Bücherei in ihrem Bestand. Am vergangenen Samstag standen aber die Präsentationen prominenter Schriftsteller im Mittelpunkt. Der Stainzer Mike Markart hatte sich als Kostprobe für sein Buch von der „Kürbismaus im Kürbishaus“ entschieden. „Das erste Buch wird jetzt neu aufgelegt“, verriet der Literat, dass es im heurigen Jahr schon eine Fortsetzung der Kürbismaus-Geschichte geben wird.
Auf die Elfe Surella trafen die Zuhörer bei der der Erzählung von Kinderbuchautorin Waltraud Rath. Die Stainzerin schreibt ebenfalls im Vers. Beim großen Sommerfest auf der Waldlichtung wurden Melli und Little Eddi mit Glitzerstaub versehen. Und über ebendiesen Glitzerstaub auf dem Kleid durften sich auch die aufmerksam lauschenden Kinder freuen. Einen anderen Zugang wählte Angelika Seidel. Sie hatte ein Buchkino aufgebaut, dessen Dekoration – sprich: die einzelnen Szenen – sich laufend änderte. Und als schließlich der kleinste Wolf unter ihnen bei Mathilda blieb und zum Hund wurde, hatte die Dekoration ein aussagekräftiges „Suppe. Satt. Es war einmal“ parat.
Am Schluss sollte, wie es Betreiberin Rosemaria Bräunlich treffend formulierte, die Bedeutung des Wortes positioniert werden. Ihre frühzeitliche Geschichte handelte von einem Diener, der sich Stockhiebe einhandelte, weil er nicht lesen konnte. „Buchstaben und Lesen“, leitete sie daraus ab, „sind die größte Errungenschaft der Menschheit.“
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