25.05.2016, 17:22 Uhr

GLOSSE: Wahlversprechen haben kurze Beine

WOCHE Deutschlandsberg Redaktionsleiterin Susanne Veronik (Foto: Strametz)

Meine Meinung über die jüngste Gemeinderatssitzung in Eibiswald.

So ist das also mit den Wahlversprechen: Nein, ich rede nicht von jenen zur Bundespräsidenschaftswahl, sondern drehe das Rad der Zeit zurück zur Gemeinderatswahl 2015. Gerade auf dem schon seit jeher rutschigen Politparkett im Kloepfermarkt Eibiswald gestattete sich die SPÖ-Fraktion einen Eiertanz um die Abschaffung der "nicht leistbaren" Orsteilbürgermeister und forderte sogar die Abschaffung der sechs Ortsverwaltungsteile. Das war allerdings ein Wahlversprechen, quasi als Zugeständnis an die schwierige Ausgangslage in dem großen Gebiet, das bis an die Staatsgrenze reicht. Gerade in den Berggemeinden St. Oswald und vor allem in Soboth steht die Infrastruktur auf wackeligen Beinen. Da tut es schon gut, einen Fürsprecher für diese besonderen Belange zu wissen, über den das Vertrauen zur Großgemeinde gestärkt werden kann, auch wenn dieser Geld kostet. Übrigens: Der SP-Antrag wurde abgelehnt.
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