04.09.2016, 19:27 Uhr

Ortsparteiobmannwechsel in der SPÖ Stainz

Dienstschluss nach eineinhalb Jahren im Gemeinderat Stainz

Harald Kienzl übergibt die Agenden an das rote Polit-Urgestein Johann Ninaus.

Gerne wurde Harald Kienzl in der SPÖ Stallhof aufgenommen, in der Folge avancierte er zum Vizebürgermeister und im Herbst 2013 zum Bürgermeister der knapp sechshundert Bürger zählenden Gemeinde. Sein Amtsverständnis: die konstruktive, auf das Wohl der Bürger gerichtete Politik seines Vorgängers fortsetzen.
In seine Ära fiel die vom Land Steiermark beschlossene Gemeindefusionierung. Mit einem strikten Nein bezog die SPÖ Stallhof einen klaren Standpunkt. Dennoch: Die Zusammenlegung wurde per 1. Jänner 2015 Realität. Mit Harald Kienzl als Spitzenkandidaten zog die SPÖ Region Stainz in die Gemeinderatswahl im März 2015. Mit unzähligen Hausbesuchen, einer Info-Tour durch die Ortsteile und viel persönlichem Einsatz versuchte er, der SPÖ ein Gesicht zu geben.
Aber: Das Ergebnis vom 22. März vermochte keinen Roten in Begeisterung zu versetzen. Die Zeit der Vorbereitung hatte offensichtlich nicht ausgereicht, um überwiegende Teile der Bevölkerung von der SPÖ zu überzeugen. In der Endabrechnung blieben für die Sozialdemokraten 921 Stimmen, vier Mandate und die Funktion des 2. Vizebürgermeisters.
„Der Rücktritt hat ausschließlich persönliche Gründe“, zog Harald Kienzl nach eineinhalb Jahren im Gemeinderat jetzt einen Schlussstrich. In der Ortspartei wurde die Entscheidung wohl oder übel zur Kenntnis genommen: Zum Vizebürgermeister wurde Johann Ninaus designiert, als Nächstgereihter auf der Wahlliste wird Hannes Maier in den Gemeinderat einziehen.
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